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Erster Band, zweite Abteilung. Euxistratos - Hysiris.
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2723-2724
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2723 Horai (Darstellungen in d, Kunst)

75; Quint. Sm. 1, 50,und mit Beziehung aufdie Frühlingsgöttinnenmit rosigem Angesicht,

Norm. 11, 487; Bosen-armen, ib. 47, 90, undin dem Fragment einesälteren Dichters ( Fr gm.adesp. 140 Berglc P. L.

3 4 , 733) mit rosigemBusen. Der Schmuck,mit dem sie Aphroditeerfreuen, ziert sieselbst, wie der hymn.in Ven. 6, 11 sagt: oQyoiai xqvasoiaiviy.uay.sov, oiai nsQ avrcd \ t £Iqcu nuaysi-a&rjv xQvaayxvx&s, also Halsketten und Stirn-bänder, vgl. auch Find. fr. hymn. 30 Berglc.So sind sie auch auf einzelnen Bildwerken dar-gestellt, mit Stephane anf dem BorghesischenAltar (Müller-Wies. 1, 13, 45) und mit son-stigem Schmuck, compte rendu 1862 Tf. 4(beide unten abgebildet). Ebenso werden auchbei ihnen die schimmernden Gewänder er-wähnt, Pind. frg. dith. 75 Berglc cpoivntosuvoi;Uvid. Fast. 2, 217 pictis vestibus, auf Denk-mälern mit Sternen verziert, wie auf derFran^oisvase; Millingen, Cogh. 37; Mon. d.Inst. 10, 8 (s. u. die Abbildung). Nicht häufigsind die Horen mit Flügeln dargestellt, aufdem schon erwähnten Kandelaber, Gerhard,A. B. 1, 87, 5. 6 und auf demDreifufs, Welcher,A. D. Basrel. 15, 29 ( Campana op. pl. 20);nicht sicher Müller-Wies. 2, 46, 586 und aufetruskischen Spiegeln, Gerhard Taf. 105. 320.Die Gabe zu fliegen ist wohl wie bei den Val-kyrien ( Grimm 354) auf Zeit und Schicksalzu deuten.

Doch bedurfte es in der Kunst einerlängeren Entwicklung, um die im Wesen dieserGottheiten liegenden Züge zu voller sinnlicherAnschauung zu bringen. Die ältesten Kunstdar-stellungen zeigen noch keine charakteristischeAuffassung ihrer Gestalt und Thätigkeit; aufder Amphora des Klitias und Ergotimos, Mon.d. Inst. 4, 5457, entbehren die drei BOPA1aller Attribute, die steifen Handbewegungendrücken nichts Bestimmtes aus, und die ruhignebeneinander stehenden Figuren inden langen zierlichen Gewändern unter-scheiden sich in nichts von den andern Frauen-gestalten des Götterzugs (vgl. ob. Sp. 2650).Auf der früharchaischen WürzburgerSchale Mon. d.

Inst. 10, 8, a (s.d. Abbildung), wodie Horen in derZweizahl mit be-deutungsvollemSinn (s. u.) undmit lebhafter Ge-bärde der Be-freiung des Phi-neus durch dieBoreaden anwoh-nen (vgl. Flasch,

Arch. Ztg. 38,

138), fehlt es

Horai (Darstellungen in d. Kunst) 2724

zwar, abgesehen von den άνθινα [μάτια, _ancharakteristischer Darstellung, doch tritt hier-für die übergrofse Knospe, welche eine derbeiden emporhält, bezeichnend ein. Derneuerdings von Hermann (Be Bo-rarum apud veteres figuris, Berlin

1887 p. 20) ausgesprocheneZweifel an der richtigenLesung der InschriftHOPAI kann gegen-über den Zeug-nissen UrlicM!Brunns (a. a ·O.) und na-mentlich «

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Festschripzur 3 6. Pk'

lologen-Ver-sammlung1882) nicht auf-recht erhalte* 1werden. So eräC ^ e ^nen sie auch auf de^Vasen des schwarzfig. Stils ohne bezeic 1nende Thätigkeit, in der Rfg eaber durch Blumen in der H aBoder durch Bekränzung charakterisiere»besonders auf Darstellungen, welche zu desog. Göttervereinen gezählt werden, und zw aebenfalls in der Zweizahl, vgl. Müller-V' teS '