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Dritter Band, erste Abteilung. Nabaiothes - Pasicharea.
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19-20
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19 Narkissos (i. d. Kunst)

Abzuleknen ist wohl Wieseler, N. nr. 14,Marmorstatue in Eom (Vatikan ) abgeb. B. M. 1,2t. 53. Mus. Pio-Clem. 2 t. 31. Clarac 4 pl. 632nr. 1424, und die Marmorstatue des Vatikans beiWieseler nr. 15 ; abgeb. Mus. Chiaram. 1 t. 11.Clarac pl. 407 nr. 703; vgl. dazu Curtius, Plastikder Hellenen an Quellen und Brunnen (.467».der Akad. d. Wissensch. zu Berlin 1876) p. 156.

III. Wandgemälde.

Sehr häufig ist auf pompejan. Wandge-mälden N. allein, oder mit Eros, oder mit Erosund weiblichen Figuren dargestellt. Vgl. dasVerzeichnis (bis 1867) mit den Litteraturnach-weisen bei Helbig nr. 13381367 (vielleichtgehört auch nr. 962 hierher). Wieseler, Echop. 33ff. und Abb. nr. 2 u. 3. N. p. 1319 u.73 f. Gotting. Nachr. 1869 p. 35111. Welcher,A. H. 4 p. 164 ff. Sogliano, le pitture muraliscoperte negli anni 186779 nr. 586592. Mau

2) Narkissos an einer Quelle sitzend, daneben Eros,pompejan. Wandgemälde (nach Ternite, Wandg. 3, 4, 25).

im Bull. N. allein oder mit Nymphen: 75 p. 239.76 p. 26 u. 100. 79 p. 265. 83 p. 201. 85 p. 258.Böm. Mitt. 87 p. 118. N. mit Eros : 76 p. 230.79 p. 203. 84 p. 106. Böm. Mitt. 89 p. 118.90 p. 270 (Scavi 92 p. 271). N. mit Eros undNymphen: 85 p. 164.

Den am häufigsten in mancherlei Modifika-tionen vorkommenden Typus giebt unsere Abb.nr. 2. N. ist fast immer als Jäger mit 1oder 2 Lanzen, vereinzelt auch mit Keule,Lagobolon oder Schwert dargestellt; mehrfachmit Sandalen oder Jagdstiefeln. Haare meist/bekränzt, öfters mit langen Locken. Ober-körper gewöhnlich nackF; clie Formen mitunterfast weibisch. Das Wasser, in dem das Bildkeineswegs immer zu sehen ist, bald durch eineQuelle, bald durch einen Brunnen, vereinzeltauch durch ein Becken angedeutet. N. blicktteils in das WaBser hinab, teils träumerisch indie Ferne. Zu eingehender Betrachtung ist hiernicht der Raum. Die beiden anderen Motive: das

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des Gewandabziehens und das des über den Kopfgelegten Armes sind bereits oben bemerkt.

Auf mehreren Bildern ( Helbig nr. 1358,1360, 1363, 1364, 1366) glaubte Wieseler unterteilweiser Beistimmung Helbigs die Echo zusehen; wohl mit Unrecht; bei nr. 1363 u. 1364wurde er selbst später zweifelhaft. In denweiblichen Figuren sind wohl nur Nymphenzu erblicken. In nr. 1358 ist nach der Zeich-nung bei Zähn 3, 65 die betr. Figur übrigensgar nicht weiblich; vgl. dazu nr. 1359.nr. 1366 ist von Trcndelenburg, Arch. Zt. 1876p. 89 Anm. 13 auf Adonis bezogen, wie schonfrüher Bechi gethan hatte; schwerlich mit ;Recht. Die r. stehende weibliche Figur mitWieseler auf Aphrodite-Nemesis zu deuten,geht nach dem schmerzlichen Gesichtsausdruckin der Abbildung des M. B. 7, 4 nicht wohl |an. i

IV. Geschnittene Steine. i

Gewöhnlicher Typus: N., das Gewand nach jhinten zurückschlagend und ausbreitend oder jauch ganz nackt vor der (öfters hinzuzuden-kenden) Quelle.

1) In der früheren Sammlung Jenhins, vonWinckelmann , Mon. ineel. nr. 24 (p. 29), ediert;Wieseler Abb. nr. 5. Der erwähnte Typus;das Wasser fliefst durch einen Löwenkopf auseiner steinernen Einfassung. Auf dieser einPostament, auf welchem Eros steht (oder dar-über schwebend?). Hinter N. eine kleineFigur mit 2 Fackeln (Artemis ) auf einem Felsen.

2) Karneol in Florenz bei Lippert, Daht/y -

lioth. 1, 2, 63. Gori, M. Fl. 2, 36, 2. WieselerAbb. 6. Ähnlich. N., aber nach r. (statt nach 1.)gewandt, einen Zweig in der gesenkten L.Artemis wie in nr. 1. >

3) Gemme in Wien , bei Wieseler Abb. 7. i

Derselbe Typus. N. nach 1. gewandt; die R. |hält einen Kranz; keine Nebenfiguren. !

4) Grüne Glaspaste in Berlin , Furtwänglcr, jBeschr. nr. 3097. Derselbe Typus. Vor N. ein !kleines weibl. Götterbild mit Fackeln in den :Händen und ein Altar.

5) Braune Paste in Berlin , Furtwängler ,nr. 4481. Ähnlich; N. am Brunnen; Zweig in .der R.

6) Karneol der Thorwaldsensclien Samm-lung bei Cades 2, B. 93. Impr. d. I. 1 nr. 73.Wieseler Abb. nr. 8. N. ganz nackt vor dem .Brunnen, auf demselben Eros ; hinter N. eineBlume (Narcisse).

7) Amethyst in Wien bei Sachen und Ken-ner nr. 740 (aber fraglich). Die Wiener .Gemme bei Sachen-Kenner nr. 739 ist doch ,wohl mit nr. 3 identisch.

8 10) Wahrscheinlich gehören hierher die j3 geschnittenen Steine in Berlin , Furtwängler !nr. 2484. 6869. 9296; dort als Jäger und nr. |9296 als Meleager bezeichnet.

Die von Baspe, Catal. rais. der TassieschenPastensammlung unter nr. 8840 und 8841 er-wähnten Steine des Bril. Mus. (vgl. Wieselerp. 20) sind mir nicht bekannt. Ebenso wenigder bei Chabouület, Catal. des camees et pierr.grau. p. 240 nr. 1791 als auf der Königl. Biblio-thek in Paris befindlich erwähnte Stein (vgl.Wieseler in Gotting. Nachr. 1869 p. 359), der,

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