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wenn richtig erklärt, einen anderen Typusdarstellen würde: „Narcisse agenouille pour semirer dans la fontaine. II est caracterise parla fleur, qu’il tient ä la main droite. 11
Auf Vasenbildern, Münzen etc. ist N. nichtnachgewiesen. — Über die Schilderung einerangeblichen Statue des N. bei Kaflistratos(5 p. 28 f. Kays.) und eines Gemäldes beiPhilostratos (1, 23 p. 398 Kays) vgl. die Er-örterung bei Wieseler , N. p. 10f. [Greve.]Narnakios (Nagvccmog), Beiname des Posei-don, Le Bas- Waddington 2779. Über die Frage,ob dafür Aagvdtuog zu lesen sei, s. Hogarth,Bevia Cypria 288. S. Beinach, Bevue arch.15 (1890), 288. [Entschieden für die LesungNagväiaog tritt ein Ph. Berger, Poseidon Nar-nakios: Melanges Julien Havet. Paris 1895p. 771 — 775. Auf einem ihm von Emile Bes-champs übermittelten Abklatsch der InschriftWaddington 2779 ist in Zeile 7 deutlichNAPNAKIOY zu erkennen. Dafs dies nicht aufeinem Versehen des Steinmetzen beruht, zeigteine gleichfalls in Larnakatis Lapithou ge-fundene, von Berger in den Comptes-rendus del’acad. des inscr. et b.-l., seances du 17 nov.et 15 döe. 1893, vgl. Bev. de l’hist. des religions15 e annöe, tome 29 (1894) p. 108 veröffentlichtephoinikische Inschrift, deren 9. Zeile nachBergers Übersetzung lautet: „ä mon seigneurMelqnrt, genie de Narnaka“. Berger folgertaus dieser Inschrift, dafs der Poseidon Nar-nakios ein Melkarth war. Drexler.] [Höfer.]Narthekephoros (Nag^rjKocpogog), 1) Bei-name des Dionysos als Thyrsosträgers; Orph. h.42, 1 (= ffopcnqpo'pos); vgl. Bd. 1 Sp. 1095. 1099.1106. Saglio, Biet. d. ant. s. v. Ferula. — 2) Be-zeichnung der Bakchen, der Verehrer des Diony-sos ; vgl. das sprichwörtliche nolloi (isv vag&rj-xocpoqol· navgoi Ss rs ßän%oi und dazuLoheck, Aglaoph. p. 813 f. Nach Bolide, Psyche323, 2 besagt der orphische Vers, r dafs unter dergrofsenZahl der Teilnehmer an den bakchischenFeiern doch nur wenige sich mit Recht mitdem Namen des Gottes selbst benennen,als durch ihre ekstatische Erregung mit ihmeins geworden. Es war hierzu eine eigenemorbide Anlage erforderlich. Dieselbe, welcheunter anderen Verhältnissen zum echten Scha-manen u. s. w. befähigt’. [Roscher.]
Naryaudis (NuqvctvSig), Beiname der De-meter auf einer Inschrift aus dem Zeustempelin Panamara, Corr. hell. 12 (1888), 269, 54nach Beschamps u. Cousin a. a. O. 270 ist dasEpitheton ein lokales, etwa von einer StadtNaryanda abgeleitet. [Höfer.]
Nasamon ( Naauficov ), Sohn des Amphithemisoder Garamas und der Nymphe Tritonis, Enkeldes Apollon, Bruder des Kaphauros (oder Ke-phalion), der den Argonauten Kanthos in Li-byen tötete. Er war der Stammvater derNasamonen, eines Volkes in Libyen , Ap. Bh.4, 1494 ff. Eustath. zu Bion. Per. 209. Steph.Byz. s. v. Nuoctyävsg (vgl. Suid. s. v. Naacc-gävog). Hyg. fab. 14 (p. 48, 22 Schm). [Stoll.]Nascio s. Natio.
Nasiotas (Nuaidrag), Beiname des Apollon auf einer Inschrift aus dem boiotischen ChaliaC. I. G. 1,1607. Preller-Bobert 256, 3. [Höfer.]
Naubolos 22
Nastes (Ndaryg), Sohn des Nomion, der mitseinem Bruder Amphimachos die Rarer vorTroia anführte, LJom. II. 2, 867 ff. (Quint. Sm.1,281. Apollod.ep. 3,35. Biet. 2, 35. Bar. 18).Die bei Homer folgende Angabe (öj %al xgv-bov £%a>v . . .), er sei mit Gold geschmücktwie ein Mädchen in den Krieg gezogen undspäter von Achilleus im Skam ander getötetworden, bezog Aristarch auf Amphimachos,Simonides aber auf Nastes (Schol. v. 872). NachBiet. 4, 12 fielen beide durch die Hand desTelamoniers Aias. [Wagner.]
NaS-nni, Name einer Furie, neben clutn-musffa und urusffe = Klvraifnrjatga und’Ogsß&rjg auf einem in Berlin befindlichenetruskischen Spiegel aus Vulci : s. Fahr. C. 1.1.2156; Corssen, Spr. d. Etr. 1, 375; Gerhard,Etr. Sp. 3, 221, t. CCXXXVIII. [Deecke.]
Nati oder Natae, unbekannte Gottheiten (?),figurieren auf einer bei Pallanza gef. InschriftC. I. L. 5, 6642. [M. Ihm.]
Natio (var. lect. Nascio), eine Geburtsgöttin,die bei Ardea ein Heiligtum hatte, Qic. de nat.deor. 3, 18, 47: Natio quoque dea putanda est,cui, cum fana circumimus in agro Ardeati, remdivinam facere solemus, quae quia partus matro-narum tueatur, a nascentibus Natio nominataest. ( Hartung , Bel. d. Börner 2, 240. Preller,Böm. Myth . 577. Gerhard, Gr. Myth, 2 § 989, 3.Usener , Götternamen 373.) [Wagner.]
Natura bei lat. Dichtern = Physis (s. d.).
Nauarchis (Nuvag%ig), Beiname der Aphro-dite auf einer bei Kertsch gefundenen Marmor-platte noBiSävi amaCveco v.al ’AcpgoShr/ vavag-%CSi, Stephani, Compte-rendu p. l’a. 1881 134[= Inscriptiones ant. orae sevt. Ponti EuxiniGraecae et Lat. ed. Latyschew 2 p. 21 f. nr. 25.Drexler.] Über die Beziehungen der Aphroditezum Meer und zur Schiffahrt s.Bd. 1 Sp. 402 Z.2ff.,wo zu dem Beinamen EvnXoict die zwei Inschriftenaus Mylasa , die einen Lgsvg’Jq>goäiTr]g Lvnloiagnennen (Corr. hell. 5, 108), nach zutragen sind,so wie die Widmungaus dem Peiraieus ’AcpgoSixtiEvnloi'a, Bangabe, Ant. hell. 2, 1069; vgl. auchdie Artikel Pelagia und Pontia. [Höfer.]
Naubolides (NavßoUöys), Bezeichnung fürdie Söhne des Naubolos (s. d.). Dasselbe giltauch von dem angeblichen Phaiaken Nau-bolides, Hom, Od. 8, 116; denn in den WortenEvgvulog . . . NavßollSrjg &’ ist die Partikel, dieauch in einem Marcianus fehlt, mit den neuerenHerausgebern zu tilgen, vgl. Anton, Bhein.Mus. 19, 234. Ameis-Hentze, Anh. z. Hom. Od.2 3 , 26. [Wagner.]
Naubolos (Navßolog), 1) Argiver, Sohn desLernos, Enkel des Proitos, Urenkel des Nau-plios, Vater des Klytoneos, Ap. Bh. 1, 134 ff.Schol. Veron. Verg. Aen. 2, 82 (Serv. ed. Lionvol. 2 p. 312), wo Klytios statt Klytoneos steht.— 2) Phoker, Sohn des Ornytos (OrnytionSchol. II. 2, 517), Gatte der Perineike, einerTochter des Hippomachos, Vater des Argo-nauten Iphitos, Ap. Bh. 1, 207 f. mit Schol.Apollod. 1, 9, 16, 9. Orph. Arg. 146. Val.Flacc. 1, 362. Hyg. fab. 14 p. 47 Schm., Grofs-vater des Schedios und Epistrophos, Hom. II.2, 518. Lykophr. 1067 mit Schol. und Tzetz.Bei Stat. Theb. 7, 354 ff. heifst der Phoker
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