Band 
Dritter Band, erste Abteilung. Nabaiothes - Pasicharea.
Seite
359-360
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359 Nikephoroi Theoi

ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΑΝΤΙοΧοΥ ΘΕΟΥ ΕΠΙΦΑΝΟΥΣΝΙΚΗΦοΡοΥ bezieht sich auf den König.Drexler.] Bei Joseph. Ant. 19, 4, 3 entsprichtder νικηφόρος Ζευς dem Iuppiter Victor; beiAelius Spartianus vit. Hadrian . 2 liest manstatt fanum Nicephori Iovis jetzt NicephoriiIovis; über die Darstellungen des ZeusNikephoros (πολλαχον äh και Νίκην κρατώνπλάττεται, Cornutus de nat. deor. p. 31 Osann),s. Overheek, Kunstmythologie Zeus 59 und denArt. Nike. 2 ) Aphrodite, der Hypermnestra im Apollotempel in Argos ein ξ,όανον errichtethatte, Paus. 2, 19, 6; das nähere s. unter DanaosBd. 1 Sp. 953. Vgl. Luc. diul. deor. 20, 16, woAphrodite zu Paris sagt πρέποι γάρ αν κάμεν ικηφό ρ ον νμϊν βνμπαρείναι; vgl. die Venusvictrix (s. d.) und Bayr.Akad.d. Wiss. 1837,71.3 ) Artemis auf einer Inschrift aus Magnesiaad Maeandrum:Αρτέμιόος ΛενκοφρνηνήςΝικηφόρον, Arch. Anzeig. 9 (1894), 122 undKern z. d. S. 4 ) die personifizierte Romaauf einer Widmung aus Mytilene τα ' Ρώμα ταΝικαφόρφ, Athen . Mitt. 13 (1888) : , 57, 7, dienach C. Cichorius a. a. 0. 58 der Roma Victrixauf Münzen des jüngeren M. Cato entspricht.5)die Mondgöttin (s. d.) nach Kaibel s sichererVerbesserung Inscr. Graec. Ital. et Sicil. 1032την πολύμορφον και μνριιόννμον πανεπίΰκοπον[Σ]ε[λ]η[ν]αίαν νεικαφόρον. 6) Dike, Aesch .Choeph. 142 Kirchli., Kur. Phoen. 781.7 ) Athene in Pergamon ; die zahlreichen In-schriften sind gesammelt von Kränket im8. Bande der Altertümer von Pergamon ; sieheilst entweder Ά&ηνά Νικηφόρος [nr. 60. 62. 64;vgl. 149. 194. 303. 304; Anh. Zeit. 42 (1884), 71];auch auf Münzen findet sich häufig die LegendeΑ&ηνάς Νικηφόρον \Head, Hist. will. 463. Gutal.of greek coinsLirit. Mus. Mysia p. 130133 pl. 27,10-15] od. ΝικηφόροςΑ&ηνά [160 B54,167,6.14.248, 52. 255, 11. 19] oder Λ&ηνάη ΝικηφόροςCorr. hellen. 5 (1881), 374f.; ihr Heiligtum τοιερόν τής ΝικηφόρουΑ&ηνάς 160 Β 54. 167,14.Seit Eumenes II. genofs der Tempelbezirk desNikophoros auch das Vorrecht der Asylie:άσνλον το τέμενος τάςΑ&ανάς τάς Νικαφόρον,Corr. hellen, a. a. 0. 375, 10; το τέμενος τάςΑ&αν&ς τάς Νικαφόρον το ποτέ Περγάμω άβν-λον ebenda 375, 18; über das Heiligtum selbstvgl. das ausführliche Werk von Bohn, BasHeiligtum der Athene Polias Nikephoros im2. Band der Altertümer von Pergamon . WieKränket a. a. 0. p. 76 zu nr. 150 ausführt, istes Attalos I. gewesen, der der Göttin als Ur-heberin seiner Siege diesen Namen beigelegthat unter Eumenes I. führt Athene den Bei-namenΑρεία, der den Beinamen Νικηφόροςzu jener Zeit ausschliefst, vgl. Kränket zu13, 24 und der Name Νικηφόρος ist in denWeihinschriften des späteren Königs stehendgeworden; in den erhaltenen Volksbeschlüssentritt er nur einmal auf 167, 6. 14; vgl. auchImhoof- Blumer , Münzen der Dynastie vonPergamon 26, der mit Recht die Einführungdes neuen Athenatypus mit dem Siegeskranze(in der rechten Hand) auf Attalos I. zurück-geführt hat. Nach Mordtmann, Athen . Mitt.7, 251 Anm. soll der Kultus der Νικηφόρος undAthene Polias aus Kyzikos zu den Pergamern

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gekommen sein. Daneben findet sich auch dieBezeichnung Πολιάς και Νικηφόρος Ά9ηνά226. 474. 489. 490. 491. 492. 493. 494 Β. 512.518 oder Νικηφόρος καί Πολιάς Α&ηνά360. 494 Α. 497504. 521525. 529, wohl auch,wenn richtig ergänzt, Ά&ηνά Πολιάς καιΝικηφόρος 292; über die Verbindung vonΠολιάς und Νικηφόρος s. Kränket a. a. 0. p. 77.Aufser dem Heiligtum der Athene im Nike-phorion ( Strabon 13, 624) gab es noch einenTempel auf der Burg, τό ιερόν τής Ά&ηνάς ένάκροπόλει 251, 39, Der Kultus der Athene solldurch Auge ( Apollod. 3, 9, 1, 4) aus Tegea nachPergamon verpflanzt sein: τό ιερόν τήςΑ&ηνας,ήν ιόρνσατο Αυγή nr. 156, 24; vgl. Paus. 8, 4, 9,nach dem in Pergamon sich das Grab der Augebefinden sollte; das angeblich von dieser ge-stiftete Kultbild der Athene ist auf Münzenvon Pergamon abgebildet, Belegstellen s. beiKränket a. a. 0. p. 80. Die der Athene N. zuEhren gefeierten Spiele hiefsen Νικηφόρια167,4.16. 223. 226. 525, 17. Corr. hellen, a. a. 0.,über ihre Feier s. Kränket p. 104 f. EineInschrift aus Knido3 ist gewidmetΑ&άναΝικαφόρφ καί Κΰτία Βονλαία, Newton, Dtscov.771, ρ. 79. Anc. greek inscript. Brit. Mus.4, 820, 26. Loewy, Griech. Bildhauerinschr. 133,nr. 161. Nach Eratosthenes bei Synk. 104soll der ägyptische Name Νίτωκρίς gleich-bedeutend mitΑ&ηνά νικηφόρος «ein; vgl.hierüber I, Stern, Zeitschr. f. ägypt. t Sprache 23(1885) 92. [Eine Inschrift von' Xscbausch,von der nur die Worte ΝΕΙΚΗΦΟΡΟΟ KAI ΠΡΟerhalten sind, wird von J. B. äitlington Sterret,The Wotfe Expedition to Asia Minor p. 161nr. 271 zu [. . . .Άΰηνά] Νεικηφόρος και Προ-[/ra^os. ..] ergänzt. Die ersten lesbaren Worteeiner Inschrift von Ulu Borlu lauten nachSterret a. a. 0. p. 367f. nr. 532 .. .Α\&η] [ν]άςΝεικηφόρον. Eine Bleitessera in Athen zeigtauf dem Obv. ein Tropaion und die von Posto-lacca, Piombi inediti del Nazionale MuseoNumism. di Atene, Ann. d. Inst. 40 (1868) p. 301nr. 758, p. 310314 zu AOHNAt- ΝΙΚ[ΗΦΟΡΩι,ergänzte Inschrift, während der Revers einenAltar mit der Umschrift [Φ]ΩΣΦΟΡ[ωι] APTE-ΜΙΔ[ι] darstellt, vgl. über dasselbe StückAlbert Dumont, Be plumbeis apud Graecostesseris. LutetiaeParisiorum 1870 p. 97. Drexler.] 8) Ein ίερενς τής Νικηφόρου OsfdsJohne weitere Bezeichnung erscheint auf eiuerInschrift aus Komana, Corr. hellen. 7, 127[= Bamsay, Journ. of Philology 11 p. 147und Sitlington Sterret, An epigraphical journeyin Asia Minor p. 234f. nr. 263. Drexler.]. DieseGöttin wird von den meisten für Ma (s. d.Bd. 2 Sp. 2219 Z. 3ff. Sp. 2221 Z. 20ff.) er-klärt. 9) Dafs auch Demeter in Hennaals νικηφόρος verehrt wurde, beweist Cie. inVerr. 4, 49, 110: insistebat in manu Cererisdextra grande simulacrum pulcherrime factumVictoriae; vgl. im allgemeinen auch noch Cic.de nat. deor. 3, 34, 84 Victoriolas aureaset pateras coronasque, quae simulacrorumporrectis manibus sustinebantur. [10)Eineals Ares bezeichnete, doch wohl 'ägyptischeGottheit, etwa Besä (oder Month oder Anhur)erhält den Beinamen νικηφόρος in einer aus

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