örterung der einzelnen Phasen ist hier kaumausführbar. Einige weiteie Bildwerke sehenihrer baldigen Veröffentlichung durch PaulHartwig entgegen. — Über Od. mit Aiolos’Windschlauch und die hierher gehörigenBildwerke vgl. Overbeck S. 777; drei Gemmender Stoschischen Sammlung sind schon vonWinckelmann besprochen. — Während dieLandung bei den Kikonen und der Aufenthaltim Lande der Lotophagen von der bildenden ioKunst nicht dargestellt wird ( Overbeck S. 760),ist das Abenteuer bei den Laistrygonen(s. d.) als Staffage verwertet auf drei 1848 amEsquilin entdeckten Landschaftsbildern (s.Bd. 2 Sp. 1807/8), die gleichsam als Nach-klang Zeugnis geben von der Vorliebe, mitder man seit alexandrinischer Zeit Ulixis
Plutarch, Non posse suav. vivi sec. Epic. 11, 2;Anthol. Pal. 9, 792), ein berühmtes Bild! DieBegegnung des Od. mit seiner verstorbenenMutter war endlich in einem Relief am Tempelder Apollonis in Kyzikos dargestellt ( Anthol.Pal. 3, 8). Auch manche unter den erhaltenenDenkmälern verdienen hohe Anerkennung, soein meisterhaftes Vasengemälde ( Mon. d. 1.4, 19; Welcher, A. 1). 3, 452 f.; Overbeck T. 32,12, s. Abb. 10). Während Od., dem zwei Gefähr-ten zur Seite stehen, mit gezogenem Schwerteund gesenkten Blicks auf einem Steinhaufensitzt, steigt der Schatten des Teiresias , erstbis zum Haupte sichtbar, aus der Erde empor.Auf einem Relief im Louvre sitzt der blindeGreis im Priestergewand Od. gegenüber, dermit aufgestütztem linken Fufse und auch hier
errationes. per topia behandelte (Vitruv . 7,5, 2). — Über Od.’ Begegnung mit Kirkes. Bd. 2 Sp. 1196f., nur dafs sich die an-gebliche Darstellung des Od. und der Kirkeauf der Kypseloslade als falsche Auffassungdes Pausanias (5, 19, 7) erledigt; vgl. Klein,Sitzungsber. d. Wiener Akad. 118, 1, 51 f.; Furt-wängler, Meisterwerke d. griech. Plastik 727.’Übrigens wird auch für diesen GegenstandP. Hartwig eine Anzahl Monumente demnächstherausgeben. — Od. in der Unterwelt:Gemälde Polygnots in der delphischen Lesche(Paus. 10, 28, 1; 29, 8); von demselben Meisterebendort ein Bild, das Od.’ Feinde, Aias denTelamonier, Palamedes und Thersites, beimAVürfelspiel vereinigte; ihnen sah der kleineAias zu (Paus. 10, 31, 1). Die homerischeNekyia malte auch Nikias d. J. ( Plin. 35, 132;
mit gezogenem Schwert die Prophezeiung desSehers entgegennimmt; eine freie Wieder-holung dieser Scene auf einer Glaspaste ( Over-beck T. 32, 10). Etwa in derselben Situationtreffen wir die beiden Hauptpersonen der home-rischen Nekyomantie auf einem vierten esqui -linischen Frescogemälde an, nur dafs hier nochzahlreiche Nebenfiguren die heroische Land-schaft bevölkern (Baumeister, Denkmäler S. 858eo u. Abb. 939). Schwierig ist die Deutung desBildes auf einem etruskischen Spiegel (Gerhard 2Taf. 240), wo Teiresias , wie schlafend if dieSchulter des Hermes gelehnt, herb .vankt,erwartet von dem mit dem Schwerte c .sitzen-den Od. (Uthste). Andere Darstellungen sindnicht mit Bestimmtheit hierher zu rechnen. —Für Od.’ Abenteuer bei den Seirenendarf auf den betreffenden Artikel, sodann auf