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SECHSZEHNTER ABSCHNITT.
Zeichnungen, Kupferstiche, und mit leben-digen Farben gemalte Blätter.
Seit dem Jahr iyS° sind von den verscliiednenGegenden der Schweitz eine grofse Alenge Kupfer-stiche, radirfe und nach der Natur gemalte Blättererschienen. So grofs ihre Anzahl auch ist, sofindet man doch''nur wenige Abbildungen von derwahrhaft grofsen, prächtigen und ausserordent-lichen Natur der Alpengebirge, und die vorhand-nen sind selten mit Fleifs, Genauigkeit und Ge-schmack gearbeitet. Dies gilt besonders von dengemalten Blättern, welche hie und da fabrikmäfsigverfertigt werden; sie sind gewöhnlich so grellgefärbt, dafs sie den grofsen Haufen blenden undanziehen, aber Natur, Geschmack und Wahrheitbeleidigen und so verunstalten , dafs sie dem Augeund Gefühl des Kenners im höchsten Grade wehethun, und ihm dieselbe Empfindung, wie diewidrigsten Dissonanzen in der Tonkunst, verur-sachen. Gegen diese Fabrikwaare kann ich denPieisenden nicht genug warnen, um so mehr, dadie Preise der grofsen Stücke so hoch sind, dafsman die vortreflichsten ßlätter von der Hand derbefsten Meister dafür kaufen kann. Um denF’remden gegen jede Ueberraschung bey der Wahlder zahllosen Blätter zu sichern, ist es notltwendig.