Band 
Erster Theil.
Seite
219
JPEG-Download
 

münzsorten und Geldkurs. zig

mit einander stehen) gar nicht, oder mit Verlustangenommen , und sind auch bisweilen ganz ver-boten. Eben so ist es mit den Münzsorten inWallis und Graubündten , die man in den Kan-tonen nicht überall anbringen kann. Aus diesemGrunde mufs der Reisende sich so einrichten,daFs er sich nicht mehr kleine Münze in jedemKanton einwecbselt, als er wählend seines Auf-enthalts darin braucht; sonst dürfte die Börseleicht von vielerley Geldsorten anschwellen, ohnedafs er davon Gebrauch machen kann.

Der Kurs jener im Anfang genennten franzö­ sischen Geldsorten ist durch die Schweitz nichtgleich, sondern beynahe in jedem Kanton ver-schieden. Es ist nothwendig, sich mit dieserVerschiedenheit bekannt zu machen, um mancher-ley Irrungen zu vermeiden.

An mehrern Orten rechnen die Eingebornenin ihren Kaufverhältnissen immer nach idealenMünzen, die man kennen mufs, wenn man Er-kundigungen im ökonomischen Fache einziehen will.

In der ganzen Schweitz empfängt man für denfranzösischen Karolin 4 grofse Tbaler, jeder zu 6französischen Livres.

Im Kanton Zürich

Gilt dieser französische Thaler 2}^ fl- der Karo-lin also 10 fl. Der Gulden hat 16 Batzen oder 4oSchilling, oder 60 Kreutzer. Der Batzen hat 2Schilling, T r ierbätzler zu 10 Schilling. Das Zür­ cher - Pf und, eine ideale Münze, hält f 2 H.

KK. Bern, Aargau und Solothurn .

Der grofse Thaler gilt 2 fl. 10 Batzen, also