236 XXI. Abschnitt.
der Reisenden auf sich, als die Alpenkette, wennsie sich entschleyert glänzend darstellt. Die Be-gierde, sich näher zu unterrichten, ist äusserstgereitzt; man will mit dieser ausserordentlichenund unbekannten Welt genauer vertraut werden;man fragt nach Namen, Lage u. s. w. aber man.findet nur selten Jemanden, der die gelhanenFragen richtig beantworten kann. Meine viel-fachen Reisen in den Gebirgen, das Besteigenhoher Berge, wo man Uebersichten hat, und dieReliefs des Herrn General Pfyffer in Lnzern unddes Herrn Mayers in Aarau , haben mich in denStand gesetzt, die Namen der auffallendsten Ge-birge kennen zu lernen. Wer sich aus den Stand-punkten dieser Zeichnungen mit Hülfe derselbendie Alpenkette genau bekannt gemacht hat, wirdsich dann in allen andern Punkten, wo man dieGebirge erblickt, ziemlich crienür$n können.
Erster Alpenaufrifs.
Der Standpunkt dieser Alpenansicht ist beyder Hochwache auf dem Albis , 3 Stunden vonZürich . Die Fläche des Zürchersees ist 127g Fufsübers Meer, und der Albis 1254 Fufs über denZürchersee erhaben. Der Biirglen, welcher derHochwache gegen über steht , verdeckt einenkleinen Theil der Alpen in der Nähe des Mythenoder Schweitzerhacken, der mit (S.) bezeichnetist. Um die ganze Kette rein darzustellen, istder Biirglen in der Zeichnung weggelassen. Wennman nemlich von der Hochwache einige Schrittezurückgeht, erblickt man auch das von dem Biirg-len verdeckte Stück. Die Zeichnung wurde bey