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nenerz (zu 6Batzen den Ct. *) an die Schmelzhüttenin Altbruck , bey Waldshut am Rhein , verkauft,denen es unentbehrlich ist, weil das Eisenerz ausdem Schwarzwald nur durch den Zusatz des Aarauer -Bohnenerzes bearbeitet werden kann. Seit denwenigen Jahren der Oberaufsicht des Herrn Berg-hauptmann Gruners wird dieses Bergwerk nachund nach immer zweckmäfsiger betrieben werden.(H. C. Escher.) **)
Wege. Nach Lenzburg und TPildegg kannder Fufsgiinger seinen Weg sehr verkürzen, wenner sich die Strafse durch einen schönen Eichenwaldzeigen läfst. Den Weg von Aarau in den K.Basel s. Schaafmatt. Von Aarau nach Olten3 St. nach Aarburg 4 St- Wöchentlich geheneinige Mal öffentliche Postkutschen nach Bern ,Zürich und Bruck.
Aarbf.rg. Ein kleines Städtchen im K. Bern,von der Aare auf drey Seiten umflossen, an derHeerstrafse von Basel und Solothurn nach Murten und Lausanne , und von Luzern und Bern nachBiel und NeuchateJ. Der grofse Sumpf zwischenden Murtner- und Neuchateler-Seen dehnt sich biseine halbe Stunde vor Aarberg aus, und bildeteeinst einen einzigen grofsen See. — Es finden sichbey Aarberg Belemniten.
Wege. Nach Bern 4 St.; dahin geht es vonAarberg bis Frienisberg i St. aufwärts, (s. Frie-nisberg). Nach Biel 2 St.
*) Seit der Revolution wird der Ct. dieses Erztes für laBatzen verkauft. E.
**) Man sehe den vortreflichen Aufsatz H. Esch er s : ZJeherden Eiscnberglverk im Aaraucr-Erzbergc, nebst einigenallgemeinen Bemerkungen über Bergbau.