Band 
Zweyter Theil.
Seite
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Ezel. Faido.

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nach Baden, und an den Seiten der Berge längsdem ganzen Linth - Kessel und Glatt - Thale zer-streut. Die gröfste Menge von diesen grofsenrothen Blöcken liegt an den Ufern des Zürcher -Sees, in dein iSzAZ-Bette, und in der Hiigelreihezwischen der Sihl und dem See. In welcher Höhedie Flutung alle Geschiebe wälzte, zeigen rechtauffallend die rothen Thonsteinblöcke, welche manauf dem Ezel und auf dem Alias hin und wiederin beträchtlicher Menge findet. — Nachdem dasMeer abgeflossen, und der Läger- Berg bey Badennoch nicht durchbrochen war, füllte den ganzenLinth - Kessel von Baden bis tief in den K. Glarusund nach Graubündten, nur Ein grofser See, (S.Baden).

F.

Faido, im K. Tessin, in dem Mittel - Livenen,Hauptort des ganzen Livner-Thah und bis im J. 179Sder Sitz eines Landvogts. Nur ein und zwar schlech-tes YVirthsbaus. Liegt 2292 F. übers Meer (nachFini). Hier sind schon nicht mehr Oefen in allenHäusern. Dgr Boden giebt zwty Erndten; Nufs-bäume, Weinstöcke und Kastanienwälder fangenvon hier an. In Faido sieht man den letzten lau-fenden Brunnen weiter nach S. herab. Dem Dorfegegenüber ein schöner Wasserfall.

Wege. Nach Dazio grande und Airolo. (S,diese Artikel). Nach Giornico am Ende des Mit-tel-Livinen 2 St. durch das Dorf Lavorco, % St*von Faido . Hier verengt sich das Thal; unge-heure Granitstücke liegen zerstreut; die GegendII. T