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Am ig. Jenner 1793 wurde in Basel die alteVerfassung aufgehoben, und den Landbewohnerndes Kantons gleiche Bürgerrechte zugestanden. Den24. Oct. desselben Jahres ruckten die Franzosen ein.
Merkwürdigkeit. Die Universiläts-Biblio- 'thek, wo folgende Gemälde von Ilolbein: Die ■Leiden Christi , Einsetzung des Abendmahls, der 'todte Leichnam Christi, Lukrezia , Venus und Ku- tpido — dann Porträts des Erasmus, Ammerbachsund Holbeins — ein ganzes Heft HolbeinscherZeichnungen , Erasmus Encomi 11 /« moria e(Lob der Narrheit) mit breitem Rande, auf wel-chem Holbein, die Figuren mit der Feder ge-zeichnet hat. Ferner sehenswerth hier: 12000/römische Münzen — die Naturalien-Kabinette vonAnnone und Faesch ■— das Herbarium vivum desverstorbenen grofsen schweizerschen BotanikersEachenal , das jetzt von Dr. Hagenbtich gezeigt
w ird. _ Ein vollständiges Exemplar der ersten
Ausgabe von der Biblia pavperum mit 40 Holz-schnitten — die Bibliothek des Erasmus; unterden Handschriften diejenigen, welche das Con-ciliurn vom J. 1451 betreffen — eine grofse Mengenoch nicht bekannter Briefe der Reformatoren undandrer Gelehrten des XV. und XVI. Jahrhunderts.2) Die Münster (im J. 1010 erbaut; ihrThurm ist 250 F. h'oeh), wo das Grabmal desErasmus , und an der Orgel Gemälde von Holbein ;nahe dabey der Saal, in welchem im J. 1451 dasConcilium gehalten wurde. 3) Das Radhhaus , woin dessen Hofe die Bildsäule des Munalius Plancus,Stifters von Augusta Rüuracorum, jetzt Augst genannt; an der Treppe das jüngste Gericht, ein
Gemälde
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