99
Franzosen , unter Anführung des Dauphin, nach-maligen Königs Ludwig XI. gegen 1600 Schweitzergeliefert wurde. Der rechte Flügel der französi schen Armee lehnte sich an St. Marguerite. Zel n1 Stunden dauerte der Kampf; es fliehen goooFranzo-sen, und von den Schweitzern kamennur t (.'Mann vondem Schlachtfeld in ihre Heimath, wo sie , als Feige,aller bürgerlichen Ehren veilustig erklärt wurden *).
Schlachtfeld von Friedlin gen und’ Dörnach. ' Auf der entgegengesetzten Seite desRheins sieht man das Schlachtfeld von L'riedlingen,t wo 1702. der Marschall von Dillars die Armee1 des Prinzen von linden schlug. — Ueber die merk-'würdige Schlacht bey dem Schlosse Dörnach ,welches man auch, wie schon erwähnt, von dieserAnhöhe erblickt, sehe man den Art. Dörnach. —An dem F'ufse dieser Hügel stehen drey Landhäu-ser, welche die drey Gundoldingen,- Schli’J.sie ge-nannt werden, und die Dörfer Binningen undi Bottmingen an dem Birsek - Bach. Bey dem Bru-derholz genielst man alles, was die Natur Schönesum Basel darbietet.
II ö m is c h e Al i er t h ü m er. Merkwürdig sind, in der Nähe von Basel die Dörfer Basel - undKaiser-Augst (2 St. entfernt), auf dem Ort, woelunals die Hauptstadt der Rauraker, AugustaRäuracorum, stand, welche der römische Ge-neral, L. Munatius Biancas , unter der Regierungdes Au gm t us , 50 Jahre vor Christi Geburt, an-legte. Db-se römische Stadt wurde im J. 450. vonden Hunnen zerstört. Im J. »5yi. standen nochsehr viele Ruinen davon, und zeigten einen Umfang,
*) Der Y\ ein , weicher jetzt auf diesen» ehinaligen Schlacht'»
’ felde wächst , wira Schtveuzerblut genannt.
v
■>