Band 
Zweyter Theil.
Seite
108
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Bellinzona.

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liehe Aussicht ist; das Dorf Camignolo bleibtlinks. Der Weg läuft neben dem Isone- Bach undden Gärten von Lira und bey Gessora, fiberden Bach (der ein Abflufs des Sees Origlio imThale Ravagna ist) hinab nach den hübschenDörfern Taverne, sopra und sotto, über denIsone bey der Mühle üstarietta. Hier erblicktman aus der Ferne das Haupt des St. Salvadoram Lnganel-See ; rechts glänzen aus Kastanien-und Maulbeerbäumen die Dörfer Toricella, Chioso,Bedano , an einem Hügel das Dorf Grumo, undauf dessen Höhe das Landhaus Matoro. Das letzteDorf am Wege ist l'ascia ; dann über eine Brückezur Kapelle di due Mani. Bey der Kapelle Ma-donna erblickt man den See , und von hier gehtes nach Lugano hinab. Der ganze Weg reich anmalerischen Parthien.

Pflanzen. Der Boden trägt vom Mais zweyErndten. Alle Berge sind mit eisbaren Kastanienbekleidet. Maulbeerbäume, Wein- und Feldfrüchteauf Einem Acker. Feigen- und Mandelbäume wach-sen häufig, Granatäpfel reifen, Pomeranzen undZitronen tragen im freyen Boden an GeländernFrüchte und werden im Winter zugedeckt. DerKaperstrauch blüht in Gärten; Jasmin, Myrthenund Rosmarin halten den Winter aus. In der Nähevon Bell en z wachsen die seltnen Pflanzen: Apargia ha-stilis. Hieracium staticijbliurn (grasnelkenblät-triges Habichtskraut). Centaurea splendens , nir-gends als hier und bey Lugano . F.uphorbia laihyiis ,zwischen B c l le n z und Osogna . Phyteuma Scheuchzeriauf dem M. Cenere.

Mineralogie. Die Gebirge in der Gegendvon Bellenz bestehen aus Gneifs, dessen Schichtung