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Bernina.
ganzen Bernina-Kelle füllen, die sich, westwärts,nach Chiaveuna , dem Splügen zu, i6 St. langzwischen dem Veltlin, Ober-Engadin und Brä-gel - Thal hinzieht, und die schrecklichsten, kühn-sten Gebirge voll Zacken, Spitzen, Gräten unddazwischen angehäuften Trümmerschutt, enthält.Das Eismeer der Bernina- Kette streckt seine star-ren Arme überall herab, nach der Alp Siviggiaim Codera- Thal; in die Thäler Masino, Mtilenco ,Poschiavo auf der Südseite, und auf der Nord-seite in die Thäler von Bondasca , Albigtia, (Ir-den, Forno, Feet, und Bernina. Ueber dieseGletscher führen Wege aus dem Bregel und En-gadin ins Veltlin. Der Inn , die Mera und Addaerhalten grolsen Zuflufs von diesen Gletschern,Auf dem Curkenil übersieht man am befsiten dieBernina- Kette. (S. 'Curkenil). Wenn mam vonPontresina auf den Bernina reist, erblickt manJ4 St. vor den drey Wirthshäusern den BerninasGletscher, dessen Abduls Flaty heifst, welcherBach bey Samaden sich in den Inn ergiefst. Umden ganzen erhabnen Anblick davon zu geniefsen,inufs man den Gletscher selbst besteigen. In die-ser Absicht fährt oder reitet man von Ponitresinabis zu einer Sennerey, welche nur St. von derSboccadura oder Mündung des Gletschers emtferntist. Von hier geht man zu Fufs über eime Eckeund kömmt gerade vor der Oefnung des Eisge-wölbes zu stehen. Nun steigt man 1 St. lang denBerg immer links neben der Ungeheuern Eismassehinan, und da erst ist es möglich, den Gletscherselbst zu besteigen. Ist der Himmel hell und gün-stig, und erlaubt es die Zeit, so wandle man