friert er zu ; vom XL bis ins XVII. Jahrhundert.wurde er nur zwölfmal ganz mit Eis belegt, sodals man darüber fahren konnte. Der Rhein fälltin diesen See am südöstlichen Anfänge zwischen‘Bregenz und Rheinek und fliefst bey Konstanz wieder heraus. Der See dehnte sich ehedem tiefins Rheinthal hinein ; der von dem Rhein jährlichherbeygeführte Schutt füllt seinen Kessel aus, undsetzt neues Land an. Seit achtzehn Jahrhundertenbeträgt das auf diese Art an der Rheinmündungerzeugte Land ohngefähr eine kleine Stunde inLänge und Breite. In dem See liegen zwey Inseln,östlich die Insel Lindau , westlich die Insel Mein au,beyde wegen ihrer herrlichen Lage und ausseror-dentlichen Aussichten merkwürdig. Die deutschen und schweizerischen Ufer dieses prächtigen Seessind reich an der gröfsten Mannigfaltigkeit vonAnsichten, Standpunkten, ländlichen, reitzendenund ausserordentlichen Naturszenen , und die Reisean seinen Ufern auf beyden Seiten gehört zu dengenufsreichsten in der Schweitz . Man kann sichvon Lindau , Mörshurg und jedem andern Ortmit Kutschen über den See fahren lassen. Diedelikatesten Fische des Sees sind: Eine Foirellenart(Lavaretus, Alba coerulea, Albnla parv<a), Al-bulen, Gangfisch (wenn er gröfser wird, Renke,und wenn er einige Pfunde wiegt Forelle genannt),und die Rhein - oder Inlanke (Salmo laaustris).Die Gangfische werden vom Jenner bis April beyBregenz , Lindau und Romishorn, des Nachts beystillem Wetter gefangen, gebraten, und in Essiggelegt weit versandt. Im J. 1543 Lengen die Kon-stanzer-Fisclier 46000 Gangfische; die ausserordent-
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Zweyter Theil.
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