254 Dorsach.
aus denen der Dohm zu Mailand erbaut ist. Esist ein sehr schöner salinischer Marmor aus gros-sen weissen Körnern mit einigen grauen Adern;er löst sich in Salpetersäure mit Brausen auf,und zeigt eine Menge fast ganz runden Quarz-sands , gelbe Pyriten und einige grüne Hornblende.Der Berg Torfano besteht aus derbem, fast ganzweissem Granit, und gegenüber der Castello diFariolo aus grauein und rothem Granit, hier Nia-rolo bianco und rosso genannt. Der rothe Gra-nit nimmt eine herrliche Politur an; man hautSäulen und Platten daraus. In dem weissen Gra-nit sieht man eisenfarbige Punkte, die ihn zer-setzen , und dessen Feldspath hat ein erdiges Aus-sehen. Der fariolo scheint aus senkrechten Schich-ten von NNO. nach SSW. streichend zu bestehen(Saussure). Die Lage des Uikalksteins bey Mer-gozzo, zwischen den Gneifs- und Granitfelsen vonbeyden Seiten, ist noch nicht beobachtet, und esist schwierig, weil die reiche Vegetation allesbedeckt.
Dörnach, Dorf, und Bergsclilofs gleiches Na-mens, am nördlichsten Ende des K. Solothurn,nur 2 St. ^on der Stadt Basel .
Schlacht von Dörnach. Hier erfochten am22. Juli 1499 die Schweitzer siegreich die letzteSchlacht gegen die Feinde ihrer Freyheit undihres Vaterlandes in dem sogenannten Schwaben-kriege *). Sechstausend Eidgenossen schlugen 15000Oesterreicher , von denen 5000 Mann und ihr An-führer, Heinr ich von Fürstenberg, blieben. Durch
*) Eine Beschreibung desselben aus den Quellen s. Schwei *
itr-Mus. III. Jahrg. 7. Heft.