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Franz Xavier Veigl ... Gründliche Nachrichten über die Verfassung der Landschaft von Maynas in Süd-Amerika bis zum Jahre 1768 : nebst des Herrn P. Anselm Eckarts Zusätze zu Pedro Cudenas Beschreibung der Länder von Brasilien
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nicht ohne gründliche Hofnung, noch mehr übri-ge Wildlinge von dieser Nation aufzutreiben, undin die Kirche Gottes zu versammeln. Die Spra,che der Maynas ist übermäßig rauh, und hatkeinen Antheil mit je einer andern. Noch in ih,ren Wildnissen kleiden sie sich gleichsam mit einemweiten und langen Sacke, aus einem Gewebevon besonderer Act. Das Tuch, durch dessenMitte sie bey einem gemachten Aufschnitte denKopf heraus stecken, geht ihnen über Brust undund Rücken in seiner vollen Breite bis zur Ferse.Beyderseits ist das Stück zugenäht; nur zu oberstlassen sie so viele Oefnung, als die Arme herauszu stecken nöthig ist; und so ist die ganze Klei-dung fertig. Die Weiber sind übrigens ganznackend: nur die Scham bedecken sie mit einerengen Schürze aus eben diesem Gewebe, das ih,nen von der Hüfte bis an die Knie um den leibgehet. Dann und wann werfen sie sich einenbreiten Strich dieses Tuches über eine Achsel,und heften beyde dessen Ende unter der andern et,was zusammen, womit auch der obere Leib oben-hin bedecket ist. Diese Art Tuches, Cachivango(Kalschibango) genannt, ist ihnen sammt wenigandern eigen, und wird aus den äussersten, ganzdünnen Häutgen gemacht, welche sie den Achua,asten (sind gewisse Palmzwekge) abziehen, inder Sonne trocknen, auf mancherley Art färben,nachmals noch ungesponnen zusammen knüpfen,und alsdann ein vielfärbig gestreiftes Tuch nicht

übel