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Franz Xavier Veigl ... Gründliche Nachrichten über die Verfassung der Landschaft von Maynas in Süd-Amerika bis zum Jahre 1768 : nebst des Herrn P. Anselm Eckarts Zusätze zu Pedro Cudenas Beschreibung der Länder von Brasilien
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übel weben. Alle andere Rationen haben der,gleichen CachlVaNgostÜcke in grossem Werth,und bewerben sich darum, vornämlkch zu ihrenkleinen Zeltbetten, dergleichen jedermann habenmuß, wenn er in diesen Gegenden doch ruhigschlafen will; denn das Ungemach von vielemnächtlichen Ungeziefer, besonders der Fledermäu,se, Mücken, und bißkgen Schnacken ist fast über,all so heftig und unerträglich, daß niemand, auchnicht der ärmste, sein großes oder kleines, sichzu verbergen und Luft zu schöpfen hinlängliche»Zelt, oder Himmelbett entbehren kann. Ihrganz glattes Haar tragen die Maynas etwas län-ger, als andere, über die Achsel, und ihre Wei-ber , so lang als es möglich ist. Von Farbe istes, wie bey allen andern Indianern, schwarz, we,nige Kinder ausgenommen, bey denen es etwaslicht, aber gar bald auch in das braune gehet.Die Haut ist bey allen überhaupt licht.braun,mehr oder weniger nach Beschaffenheit der Ratio,nen, deren einige, so sich der Sonnenhitze nichtviel aussetzen, an Farbe dem gemeinen Volke inEuropa fast gleich kommen. Der Bart kommtihnen insgemein sehr spät und wenig; einigen abergar nicht. Vom Leibe sind sie meistens wohl ge-bildet, untersetzt; und in so weit unterscheiden sichalle diese Völker von den Einwohnern des umQuito herum liegenden GebürgeS, daß diesedurchaus niedrig bon Statur, übermäßig großeHände und Füße, an kurzen und dicken Armen

und