so wie sein eignes Tagebuch mannigfache Beispieleausweisen. Eine Feucht seiner Mußestunden, eintauktgalllschcs Aemtcrbuch lchronologischer Regie,ruugS-Etat), das er seincr Öderkett iiderreichte,veranlaßte diese, ihm im I. 1718 abermals archi-valische Geschäfte aufzutragen. Es betraf die Re-gistratur aller Nathsvrotokolle seit 16-8 — eine Ar-beit, welcher er die Mußestunden eines Jahres wid-mete. In 17A übernahm er das in große Unordnunggerathene Archiv des SvitalS wieder zurechtsu-bringcn.
Untcrdeß starb i» leitbenanukem Jahre seineGattin, mit der er nicht viel weniger als einhalbes Jahrhundert hindurch verbunden gewesen.Mach einige» Monaten trat Scherrcr i» eine zweiteEhe. Seine Söhne, Christoph und Georg Joachim,beide ebenfalls geistlichen Standes, waren auchverehelicht und der ältere stand schon einer Latin-schule im Gvmnastum vor.
Mitdc» Siebzigcn begann sich unsers ScherrcrsBahn zu neigen. Seine Gesundheit wankte. Daer sich für einige Zeit aller Geschäft« entledigte»öffnete ein reicher Freund ihm zu bequemer Erho-lung seinen Landstz. Aber der Genuß stiller Ruhrwich sehr bald dem einiger kleinen Lustrcisen in'sRbcinthal und in's Thurgau . Solche Ausflügewaren ihm, dem Lebendigen, dem Unruhige», von