12S
der§ aber, um sich ein Kapital auf sein höhere«Alter zu hinterlegen, liess er fast keine derselbenbekannt werde», wie sehr auch das teutsche Publi-kum darnach verlangte. Erst in ISÜss trat die ganicSammlung derselben, 59 Landschaften, in sehr ver-schiedenen! Format, bei Lauchnitz in Leipzig an »Licht. Das Blatt mit der Unterschrift: le conp ä«tonnsrre, fand bei Kennern den meisten Beifall. —In 1895 ward er Professor der Knpserstechcrkunsian der Akademie. Er log viele Schüler und zwarwie Füesslis Lexikon sagt, keinen schlechten, indemer sie gleichsam mit Gewalt in die Buchstaben sei-ner Manier einzwängte. Seine strenge Aussichthielt sie r» einem unermüdctcn, nie rastenden Fleissan. Sie fertigten ihm auch grosse Hausen vonHandzcicbnungen nach der Natur, oder vielmehrVon Kovieen seiner eigenen. Sehr beliebt warennämlich Zinggs Naturzeichnungen. Glüklich in derWahl der Gegenstände, deren freilich Dresden unddas Erzgebirge eine Menge der vorthcilhastcstenanbiete», führte er sie mit charakteristischer Treueund »»gemeiner Eleganz aus. Ein scharfer Kritikersagt») von diesen Arbeiten: Sie seien schön, abermonoton und gleichen sich alle unter cinauder so
») LiießliSKünstlerlerikon, Supplemente, S.6l8L»
11 '