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Benkendorf gewesen zu sein. Der neue Vorschlag wurde in einemaus dem Bauteil-Minister Grafen Toll, dem wirklichen GeheimrathSperanski und dem General-Adjutanten Benkendorff zusamtnen-gesetztenComite geprüft, weicherauch diesmal dasProjekt für nichtzweckmässig erachtete, weil dasselbe an einigen Mängeln des frü-heren Vorschlages litt, da es keine Angaben über die für den Baunoth wendigen Capitalien und über die Reineinkünfte der zukünftigenBahn enthielt. Es wurde daher auch dieser Vorschlag abgelehnt.Zwei Monate später, im Juli 1835, reichte Gerstner ein neues Pro-jekt ein, in welchem er um die Bewilligung des Baues einer Bahnvon Petersburg über Moskau nach Nishnij-Nowgorod bat, wobei erdie Kosten des Baues der St. Petersburg-Moskauer Eisenbahn zu-nächst auf 75 Millionen Rubel, später aber auf 100 Millionen fixirte.Unterdessen war aueh der nach Oesterreich zur Besichtigung derLinz -BudvveisserEisenbahn gesandte Ingenieur Kraft zurückgekehrtund stellte seinen Bericht dem Comite vor. Dieser Bericht war fürGerstner ungünstig. Aus den mitgebrachten Daten des HerrnKraft ergab sich, dass das ursprünglich auf 1 Million Gulden fest-gesetzte Bau - Capital der Budweiser Bahn nicht genügt hatte. Zudiesem Capitale waren zunächst 200,000, dann noch 700,000 Guldenhinzugefügt und dessen ungeachtet konnte unter derGerstnerschenLeitung nur die erste Hälfte der Bahn ausgeführt werden, der Bauder zweiten Hälfte war dagegen einem anderen Ingenieur aiwer-traut worden. Nach Eröffnung der Bahn ergab sich in den ersten7 Jahren des Betriebes ein bedeutendes Deficit und nur am Schlüssedes siebenten Jahres erhielten die Actionäre auf ihre Capitalien 2%,im achten Jahre 4°/'o und im neunten etwas über 4%.
Dieser ungünstige Bericht und die Unmöglichkeit der Aufstellungder vom Comite verlangten genauen Berechnung der Kosten derprojectirten Bahnen verursachte eine Modification des Projectes:Gerstner bat zunächst um die Erlaubniss versuchsweise eine Bahnvon 40 Werst Länge bauen zu dürfen in der Richtung von Petersburg nach Moskau , welche entweder in Petersburg oder in Moskau ihrenAnfang nehmen sollte. Bald darauf kam er wieder auf das Projectder Zarskoje-Sseloer Bahn zurück, zu welcher er anstatt der früherenprojectirten Kolpino-Strecke die Peterhofer Bahn hinzufügte. Dieserletztere Vorschlag wurde einer neuen Erwägung in dem bereits frühererwähnten Comite unterzogen und am 21. December 1835 erfolgtedie Allerhöchste Einwilligung dem Ritter Franz von Gerstner das