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westrheinischen, um 430 die des zurückgebliebenen, ostrheini-schen Volkstheils zur Sprache. Die Untersuchung erörtert wei-ter den Eroberungsversuch und die daherigen Niederlagen desaufständischen römischen Föderatenvolkes in den Jahren 435und 436, namentlich das in letzterem Jahre vorgefallene,von der Heldensage gefeierte, aber zugleich entstellte blutigeZusammentreffen mit den Hunnen des Aetius, und beleuchtetdie zweite, im Jahre 443 durch Versetzung und Land-zutheilung bewirkte Ansiedlung in der Sapaudia. Nachdemhierauf der Mitwirkung der Burgundionen zur Abwehr Attilas(451) und einer angeblichen, von den Gepiden abgetriebenenInvasion derselben (455) gedacht ist, werden die sich zumTheil widersprechenden Nachrichten und die höchst ver-worrenen Ansichten über die Ausbreitung der Macht derBurgundionen in Gallien, zunächst in der Lugdunensis I(457), einer Prüfung unterworfen; dabei wird das Factische desHergangs, nemlich die im Einverständnisse mit den Senatorengeschehene Occupation und Landtheilung, nebst den Moda-litäten letzterer, constatiert. Nach Darstellung der nächstenFolgeereignisse wird sodann die Ausbreitung der Machtder Burgundionen in der Vienncnsis, ihre Machtstellungdortselbst und in der Lugdunensis I, sowie im Allgemeinen(463 — 474) besprochen, wie auch der Zeitpunct der ala-mannischen Occupation des oberrheinischen Grenzlandesund der burgundionischen der Maxima Sequanorum an-nähernd bestimmt (472). Hierauf folgt die Untersuchung überdie definitive Gestaltung der Landtheilung nach dem Unter-gänge des Westreiches. Den Schluss des ersten Abschnittsund zugleich des ersten Bandes bildet die Erörterung derschwierigen Frage über das burgundionische Königshausim Zeiträume von 474—489, sammt der Stammtafel derBurgundionenkönige.
Im zweiten, politisch - geographischen undhistorisch-topographjischen Abschnitte, welcher den