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Erster Band.
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Elbe, in den Gegenden der Lausitz und Thüringens, gesessenseien, ist ein arger Irrthum 1 ; dass ebendieselben damals imMehrjährigen Besitze von Worms und unter den Völkern ge-wesen seien, die vor Julians Auftreten als Cäsar in Gallienüber vierzig dortige Städte eingenommen hatten, ist eine neuesteunhistorische Hypothese 2 , welche durch die Thatsache nieder-geschlagen wird, dass Julian bei Vertreibung der Germanenv °m linken Eheinufer nur mit Alamannen und Franken, undz War von Strassburg bis Mainz mit ersteren, bei Cöln mitletzteren zusammengestossen ist 3 . Historisch ist dagegen■Eggendes. Als der Cäsar Julianus im J. 359, bei seinemdritten überrheinischen Feldzuge 4 , von Mainz aus über Speierzu erst das gegenüberliegende Gebiet des befreundeten Alaman-Öe nkönigs Hortar, weiterhin östlich alamannisches Feindeslanddurchzogen hatte 5 , kam er zuletzt, wie Ammianus Marcellinus 6^richtet, ad regionem, cui Capellatii vel Palas nomen est,ubi terminales lapides Alamannorum et Burgundionum confiniadistinguebant. In dieser Stelle lassen die Grenzsteine (terminales^ a pides) vorweg auf einen festen und bestimmten Landbesitzschliessen 1 , wiewohl wir einen Punct desselben streitig findenWerden. Sodann ist Palas, wie man jetzt allgemein annimmt,d ß r von Lorch nördlich über Oehringen, Jaxthausen u. s. w.

1) Gibbons, c. 25.

2) Von Beauvois S. 454: er sucht nemlich durch dieselbe dasjenige,* as die eddaischen Gesänge von Sigurd und den Giukungen erzählen, mit

r Geschichte und Chronologie in Einklang zu bringen, und missbrauchtle fiir die bekannte Stelle Julians Orat. ad S. P. Q. Athen., Opp. ed.P a nh. s. 972; die Ermordung Sigurds hätte nach Beauvois S. 479 umstattgefunden'.

3 ) Ammian. Marcellin. XVI, 2. 3.

g Türk II. 8 und Steiner S. 78 datieren falsch mit 358 ; Creuzer' 24 und Derichsweiler S. 12: im J. 360. Richtig Troya I, 2. 785, Grimm

s - 702

Und Wietersheim III. 321. 439: im J. 359; s. Stalin I. 127.

s. C:

5) IIeher den Punct des Rheinüberg'angs und die Richtung des Zuges' Kreuzer S. 26 f., Zeuss S. 311, Stalin I. 128, Derichsweiler S. 12 f. 156

^ 28 und unsere Karte (IV). Belloguet S. 74 ff. geht hier irre und kommtda W zu einem falschen Ergebnisse im Betreff der Wohnsitze der Bur-

Sandionen.

6) XVIII, 2.

1) D’Anville S. 90 f. und Gaupp S. 275.

3a hn, G-esehichte d. Burgundionen. I