Band 
Erster Band.
Seite
161
JPEG-Download
 

161

tarnen, mit dem königlichen Monogramm und mit Angabe des■Prägeorts durch L. D. (Lugduni) 4 . Mit den römischen Münzen

1) Müller Deutsche Münzgesch. I. 82 (citiert Lenormant in Bevueniun - 1848 S. 106 f.), Blanchet Möm. sur les monnaies des pays vois. duKeman, Laus. 1854, S. 13 f. = D’Angreville Numismatique vallais., GeneveS. 7 (Goldtriens des Königs Sigismund: Ayers: DNI ANASTASIUShü AUG; Beyers: rechts schreitende Yictoria mit der Umschrift VICTOBIA' ■ IT . . UN; Exergue: CONOB, s. Le Blanc S. 54 und Soetbeer in

hDG. I. 266. 296 ff.; das Monogramm MD unter der Hand der Victoria),

Gr

a ullieur S. 56 N. 1 und Derichsweiler S. 50. 115, besonders Soetbeerlu TDG. I. 286 ff., der S. 286 N. 2 die einschlagende Literatur citiertu nd S. 288, auf Bevue num. 1853 pl. VIII. 1. 2. 3 verweisend, u. A. eineSilbermünze Gundobads erwähnt, die auf dem Avers sein MonogrammN, B, A mit der Umschrift Pax et Abundantia (S. 129), auf deme ' r ers eine rechts schreitende Victoria nebst den Buchstaben L und D1 "gduni) trägt. Gaullieur a. 0. behauptet irrig, es gebe burgundionische1 bermünzen mit dem Bilde des Königs, und will das Gepräge der Gold-'"ünzen, gewiss unnöthig, auch aus einer Inferiorität in Kunst und Handel'■''klären. Das Gesagte bestätigt vielmehr die Bemerkung Procops BG. III, 33,ss , bevor Justinian (um 542) bei Bestätigung der ostgothischen Abtretung

der B,

Gold]

rovence an die Franken (536), den Frankenkönigen erlaubt habe,

selbst

münzen mit ihrem Bilde zu prägen, die Barbarenkönige dies weder

gethan, noch Goldmünzen, die nicht das Bild des Kaisers trugen,

^"gelassen hätten. So liess der ostgothische Theoderich ausschliesslichjj S Kaiserbild auf den ostgothischen Münzen prägen (die Noten zue 'neccius S. 690 und Pfahler S. 189 nach Friedländer); bei den VandalenRächte König Hilderich (nach 523) sich dadurch verächtlich, dass erj. nze " mit [dem Bilde des Kaisers Justinus prägen liess und dadurchy° Oberhoheit desselben anerkannte (Papencordt S. 127). Nach demYjj^ au ge Sirmonds zu Avitus Ep. 78 Not. S. 52 will zwar Valesius Bfr.Zu ’ n ^rocops Angabe nur eine Schmeichelei erkennen: er führt

des ^ egen b eweise an, dass Goldmünzen des fränkischen Theodeberts undos tgothischen Theodahats mit deren Bildnisse Vorkommen; auch zweifelts j c j| Uc bt > dass die Burgundionenkönige, wie die übrigen Barbarenkönige,kild berausgenommen hätten, sowohl Gold- als Silbermünzen mit ihremwid 6 prägen zu lassen. Im Betreff der burgundionischen Goldmünzene g e " ihn aber diese selbst (der Bracteat mit Gundiochs Name und> 69, diente als Schmuck, nicht als Münze); die erwähnten Gold-

Theodohats dürften unächt sein, wiewohl Soetbeer in FDG. I. 284Co ^ äcllt zu halten scheint, und Theodebert liess wol erst infolge jenerPrä eeSS40n ’ die unter ihm stattfand, Goldmünzen mit seinem Bildnisses Päf ei1 ^ oe lbeer a. 0. I. 267. 605 f.). Dieses Verfahren wiederholte sichS r n "r bei den Westgothen (Sirmond zu Avitus Not.'S. 52, Le Blanc' und Le Blant I Pref. S. LXIV).

n t Geschichte <3. Burgundionen.

11