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den Staat aus, obwohl die Könige ihre Oberherrlichkeit 1®kirchlichen Dingen, namentlich in der Gestattung von Conclte 11 »geltend machten oder zu machen suchten * 1 . Die catholischenBischöfe bestunden in Burgundien ausschliesslich, wie späterim Frankenreiche grösstentheils, aus Gallo - Körnern 2 , UI1< ^waren sie einerseits vom römischen Bischöfe abhängig, iviedie übrigen Bischöfe Galliens 3 , so stunden sie anderseits d elUKönige besonders nahe als Vertreter der Beligion, in welchedas Volk war aufgenommen worden, als ausgerüstet mit derUeberlegenheit geistiger Bildung und als geistliche Beamte®aus römischer Zeit, welche den entschiedensten Einflussden römischen Volkstheil besassen 4 . Zudem stammten di emeisten Bischöfe aus römischen Senatorenfamilien ab un( ^hatten, ehe sie in das Episcopat traten, unter den Burg®®'
erlangt hat; ebendaselbst heisst es, das Episcopat stehe und falle mit de 01papa TJrbis; Ep. 36 S. 87 stellt den Entscheid in streitigen Kirchensacb e ®dem römischen Bischöfe, als Oberhaupt der Kirche, anheim, womit Ep- 4S. 110 unt. nebst Sirmonds Note S. 41 zu vergleichen ist; Ep. 80 l a ezum epaonensischen Conoile ein, infolge einer Büge des Papstes Horfflisd»wegen Vernachlässigung der Concile; Ep. 87 8. 143 ff. versichert dePapst Hormisdas der Devotion des gallicanischen Clerus im Kirchenstrmit Byzanz, worauf Hormisdas Ep. 88 antwortet. Vgl. Schelstrate H-Troya II, 2. 1003 und Binding I. 128 ff. 175. 176 f. 297.
1) Collatio episcoporum etc. S. 305, das Prooemium der Actenepaonensischen Concils, bei Sirmond Conc. ant. Gail. I. 195, die ActenLyoner Concils von 517 (518), bei Sirmond a. 0. I. 202 — 204,
S. Apollinaris bei Labbeus I. 690 f.; vergleiche Gelpke I. 328 ff-Binding I. 136. 229. ^
2) Eettberg I. 288 f. Darum kann Chartenius, ein catholischer Ei sc ^
bei Avitus Ep. 28, nicht ein Burgundione gewesen sein, zu welchemWackern. S. 341. 356. 364. 386 machen möchte. Die (Koexistenz arianisc(vermuthlich deutscher) Bischöfe in Burgundien erhellt aus Avitus Ep-26 und Greg. Tur. HEr. II, 33 ; vgl. Binding I. 126 f. ^
3) Schelstrate II. 447 f. Die Ordination geschah jedoch nicht *
Born aus, sondern durch die Metropoliten, und zwar auf die Wahl ^Gemeinden, bei welcher es aber oft regellos zuging; vgl. Sidonius Ep-VII, 9, dazu Sirmond Not. S. 88. 126. Avitus Ep. 66 bezeichnet ^Grundsatz, wonach die Ordination der Priester vom Volke abhäng 1 ?machen wäre, als eine gefährliche Neuerung, während dem Volke nurWahl der zu consacrierenden Bischöfe zukomme. ... jj
4) Guizot I. 235, Eettberg II. 566, Derichsweiler S. 56, d er ^ J °
S. 316 citiert, und Secretan S. 162.
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