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Erster Band.
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dionenkönigen wichtige bürgerliche Aemter bekleidet. Sogehörte Avitus, Bischof von Vienne, einer der angesehenstendortigen Senatorenfamilien an, aus welcher schon Isicius, seinVater, und Vorfahren das Episcopat daselbst bekleidet hatten;80 hatte Gregorius, Bischof von Langres, vorher die Stelleeines Comes von Autun, Rusticus, Bischof von Lyon, dieeines Vorstandes des dortigen gesetzgebenden Tribunals,Hamatius vor dem Epicopate von Vienne die eines dortigenComes, Pantagathus vor dem nemlichen Episcopate die eines%aestor palatii zu Lyon versehen 1 . Der daherige Einflussder Bischöfe wurde nun aber für den Staat ein gefährlicher,a ^ s dieser durch das Bekenntniss des Arianismus mit dengeistlichen Häuptern der römisch - catholischen Bevölkerungaa d mit dieser selbst in Zwiespalt gerieth 2 . Bedenklich warv ’ e daherige Hinneigung der Bischöfe und der von ihnenoiiiflusston G-allo - Römer zur Herrschaft der Franken, selbst

zurZeit, da letztere Heiden waren, indem erstere das

be<

schon

Heidenthum weit weniger als den Arianismus hassten 3 ,itisch noch gefährlicher wurde die Sympathie der Bischöfeden Franken, nachdem Chlodwig bei seiner Bekehrung,1111 Gegensätze zum Arianismus der Burgundionen und West-gothen , das catholische Bekenntniss angenommen hatte 4

H Das Nähere über diese Personen im II. Abschnitte der Hauptunter-, n £> a n den betreffenden Orten. lieber die erwähnte Erscheinung,^ch auch bei den Franken zeigt, s. Le Blant I. 51 und Binding I. 1G9.2 ) Derichsweiler S. 56.

j £I Gregor. Tur. HFr. II, 23; vgl. Yalesius Efr. VI. 267 f., Dubos204 f 17 T ' H ' 490 ’ m ’ 18 T ‘ n - 503ff -> Fauriel II. 29 f., Troya II, 1.ne igun 398 436 un d Bornhak S. 196. 222 N. 2, der die Hin-

Gre g Umwohner (Einwohner) von Langres zu den Franken (beier klärt^' Ur ' a " aUS ^ et '^ c ’ a * un S Childerichs vor der catholischen KircheDas von Gregor erzählte Ereigniss fällt jedoch nach Childerichs

Tod (■;■

Me Up

. 48 D- JvMüller I. 95 erklärt nach Mably Obs. sur l’hist. de Fr. I.

nneigung aus der Hülflosigkeit der Gallier und ihrer Bedrängung

^ch d?: aus der HulnosigKCi

die oströmischen Beamten (sic).

die 8t ^ U ^ os W 1 T. III. 126 f., Bluhme WBRR. S. 62 (mit Bezug aufder Collatio episc. S. 305 a, wo Gundobad die Bischöfe befragt,2 816 Chlodwig vom Kriege mit Burgundien nicht abhalten), Bornhak

C Godwm ' reilicl1 in der Collatio mit der Aeusserung Gundobads,

*8 habe sich gegen ihn mit seinen Feinden verbündet, die catho-