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Erster Band.
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Aehnliche kirchlich - politische Sympathien, wie in Bur-S'mdien, zeigten sich bei der ebenfalls unter arianischer Bot-oiassigkeit stehenden catholischen Geistlichkeit und Bevölke-run g des westgothischen Südens 1 . Daher erklären sich dieKriege Chlodwigs mit den Burgundionen und Westgothen,sowie seine Erfolge 2 . König Gundobad, den das unter dem■Drucke fränkischer Kriegsdrohung gehaltene Lyoner Beligions-& e spräch nicht zu bekehren vermochte, konnte sich nach derdurch Chlodwig erlittenen Niederlage nur durch Concessionenan die Catholiken und ihre Geistlichkeit wieder auf dem Thronebefestigen 3 . Später gelang es der Kirche sogar, durch Avitus’Kiufluss das Königshaus und mit ihm den abtrünnigen Volks-D*eil, der zwar so wenig als jenes gegen die RechtgläubigenVerfolgung geübt hatte, vom Arianismus zum Catholicismus

3u Periorit> Uä Burgundiae partilms zu den Franken überging und auf Geheisser Königin Chlotilde das vom h. Germanus erbaute Oratorium zu Auxerrola elae stattliche Kirche umbaute, woselbst er seine Grabstätte fand, wieer Mönch Hericus im Leben des h. Germanus I, 26. II, 15 erzählt; vgl.^eointe a . 522, n. 8.

IV ^ Gregor. Tut. HFr. II, 26 und 36, X, 31 num. 7 und 8, Vit, Patr.j. ’ v gf Valesius Itfr. VI. 267 ff., Dubos IV, 9 T. III. 184 ff., Fauriel577, Petigny II. 436. 437 f., Waitz II. 49 N. 2 und Bornhak S. 226.29- 230 f. — Derichsweiler S. 59. 169 N. 31 bezieht Greg. Tur. HFr. II, 36ltri g auf Burgundien, was Binding I. 147 N. 504 mit Hecht rügt.

^ 2) Es gilt schon vom ersten westgothisch - fränkischen Kriege, was

16 ^da S. Dalmatii bei Labbeus II, Append. von der fränkischen Wieder-® r °berung der westgothischen Stadt Kodez sagt: posteaquam pia atqueac lyta et christianae religionis cultrix Francorum ditio Kutenam urbemoiurante sibi populi eius fa vor e subiecit cet. Vgl. Bünaul. 608a.13 a. b, FHMüller II. 58 f. (citiert Huschberg S. 623 und Luden III. 46f.),lesebrecht zu Greg. v. Tours IJebs. I Einl. S. VIII, Laurent V. 57. 127,ahler S. 322. 324, Derichsweil. S. 72, Secretan S. 76 und Bröcker S. 23.e liess Bom es an Instigationen nicht mangeln. So schrieb der Papst‘‘uastasius II an Chlodwig anlässlich seiner Taufe: er solle die Muttere erfreuen und unterstützen, damit sie ihm verleihe, seine FeindeSsum zu besiegen (das Schreiben vom J. 497 bei Lecointe I. 194ß. s - Pardessus I, 2. 30); es sind mit den Feinden hauptsächlichar ianischen Burgundionen und Westgothen gemeint, wie Dubos IV, 7die richtig urtheilt. Der Brief des h. Bemigius an Chlodwig kann

.* Atrigmm der westgothischen Bischöfe zu Gunsten des Letztem nichtn erl egen, wie Pardessus I, 1. 358 wähnt.

3 ) Das Nähere hierüber seines Orts, Hauptunters. II. Abschn. I. Cap.