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Erster Band.
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Inconsequenz in Durchführung des Princips der Romanisierunggerade im wichtigsten Puncte des Volkslebens, in der Religion,"wogegen das fränkische Reich durch den Anschluss desGründers und seiner Nachfolger an die römische Kirche unda n die Religion der römischen Bevölkerung, trotz aller Herr-schergräuel und inneren Rehden, festen Bestand gewann 1 .

Die Anfänge der römischen Hierarchie zeigten sich auch111 Bur gundien in der Anerkennung der Suprematie des römi-schen Bischofs seitens der Bischöfe (S. 163), sowie in demVorrange, welchen sich die Metropoliten vor den übrigenBischöfen anmassten 2 * * .

Aus der römisch - catholischen Kirche gingen ferner dieAnfänge ascetischen und klösterlichen Lehens hervor, welchenü^n hei den Burgundionen nicht erst unter der Regierung^es catholischen Sigismunds, sondern schon früher begegnet.Vfir meinen hiermit nicht die Klöster, die von der Kirche ge-gründet oder auf deren Veranlassung begünstigt wurden®, son-

1) Giesebrecht zu Gregor. Tur. Uebs. I S. XII, Bornhak S. 109 f.,Üiiekert in Räumers Hist. Taschenb. 1865 S. 168 und Pfahler S. 331.Bs ist richtig, -was Dubos V, 1 T. III. 408 ff. nach Gregor Tur. Uhr. IIIProlog, und Nicetius Epist. ad Chlodeswindam bei Du Chesne SS. HFr.1- 855 über die Vortheile sagt, die Chlodwig infolge seiner catholischenTaufe über die arianischen Westgothen und Burgundionen davontrug; allein^ er Clrund dieser Erfolge war ein kirchlich-politischer, nicht ein religiöser.

2 ) Avitus Ep. 6.15. 16. 26 und Concil. epaon. can. 1. 12 . 19. 27; vgl.inding I. 175 . 2 30.

3 ) Zu ersteren gehörten namentlich die Klöster zu Grigny in der10 cese Vienne (Sidon. Ep. VII, 17: patres Grinincenses, dazu Sirmond0 • S. 134 ; Monasteria Grenencensia bei Avit. Ep. 65 S. 120; vgl. Sirmond

Sot ' S - 47, Lecointe a. 534, XXVI, und Mabillon AA. SS. 0. B. I Praef. IX. XI)die im j^ra (g. 142 ), welche schon vor Ausbreitung der Macht derrgundionen bestunden. Letzterer Art war das von Sigismund, noch alsn nz, auf Anhieb des Bischofs Avitus erweiterte Kloster Agaunum2 ‘ ^ au riee), worüber Hauptunters. II. Absehn. VIII. Cap. zu vergleichen,den zahlreichen Fälschungen der Geschichte der Burgundionen gehörte Ur kundliche Angabe, wonach das St. Peterskloster zu Lyon vom Königeai idisellu s und von der Königin Theudelinda, seiner sehr frommen Ge-® a Min, gestiftet worden wäre (Lyoner Urkunde v. 587 bei Pardessus’ 2 - 156 f.). jj ail zwe ifelt, ob mit Gaudisellus oder Godiselus, wie Vales.

Hir vy* 7

■ -a-vl, 512 liest, Godegisel, Gundobads verrätherischer Bruder, oder