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Ansiedlung häufiger Ortsnamensbestandtheil); daran schlosssich der Obstgarten (poinarium); mit den umliegenden La»'dereien hiess das Haus auch villa (ebenfalls häufig in Orts-namen) 1 . Bei der germanischen Ansiedlungsweise der B» 1 ''gundionen fand jedoch ein bemerkenswerther Unterschied vonder gewöhnlichen germanischen Bauart statt. Diese übte de»Holzbau in Blecht - und Fachwerk mit Lehmbekleidung u11 ^mit Bedachung von Bohr und Stroh 2 . Dagegen ist es »»*"fallend und nur aus nationaler Sitte zu erklären, dass die alteländliche Bauweise in entlegeneren Gegenden ehemals bürg» 11 'dionischer Lande den Blockbau übt, während bei der lDJschweizerischen Flachlande und im Schwarzwalde übliche ’ 1alamannischen Fachwerk- und Ständer- oder Bohlenbauartdas gewaltige, Wohnung, Stallung und Scheune zusami » e11fassende Strohdach die Hauptsache am Hause, das Uebrig e >selbst wenn es in Nachahmung rustiker römischer Bau » 1 ' 1einen Unterbau aus Feld- und Bruchsteinen hat, nur Stützedes Daches ist 3 * . Der Blockbau ist zwar auch in Gebirgscantone»der innern und östlichen Schweiz üblich, wohin wahrscheinlichversprengte Ostgothen, nie aber Burgundionen eingewand eltsind; allein wie er noch heutzutage im Berner Oberlandeim Oberwallis am Ausgebildetsten auftritt, so war er doDschon vor Alters einheimisch; von da aber konnte er »i°hwegen seiner practischen Brauchbarkeit in die östlichen Alp 611 'gegenden und in das höhere Unterland leicht ausbreiten, w »» 11ihn nicht etwa auch die Ostgothen geübt und in die Ostalp eBgebracht haben. Dabei ist als sicher anzunehmen, dass de 1steinerne Unterbau, der bei den Blockbauten gewöhnlich v ° rkommt, gleich demjenigen der Fachwerk- und Bohlenbaute 11 ’
1) LB. Tit. 54 § 3 u. s. w.; vgl. Derichsweiler S. 107, besond erBillding I. 25. 36.
2) Caesar BG. V, 2, Strabo VII, 1 , Plinius HN. XVI, 36, Ta« 1 »*und Herodianus an den oben S. 19 N. 5. 6 angeführten Stellen, und Am® 1 ® 1 ^Marcell. XVIII, 2, der die alamannischen Wohnungen als saepu» efragilium penatium bezeichnet. Ueber die Nachahmung römischer lia» 9als seltene Ausnahme, s. S. 19 N. 7.
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3) Semper Keramik, Tektonik u. s. w. S. 312 ft', übersieht diesen
schied gänzlich.