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Erster Band.
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nemlich ans dem fremdartigen Kunststyle auf barbarischeTechnik, indem er die Fusion der Industrien und Bacen erstspäter eingetreten glaubt 1 ; ferner beruft er sich auf dieindustriellen Anlagen und auf die Ansässigkeit der Burgun-dionen, was Beides die Anfertigung von Gegenständen, wiedie fraglichen, ermöglicht habe; sie konnten, meint er endlich,wandernde Goldschmiede haben, am allerwenigsten aber vonden Unterjochten (?) Schmucksachen oder Waffen verlangetUnd doch muss selbst Baudot 2 zugeben, dass für künstlichereArmaturstücke römische Künstler in Anspruch genommenworden seien 3 . Die Germanen im Allgemeinen betreffend,bemerkt man zwar allerdings, dass der Goldschmied einstehender Artikel in den alten deutschen Gesetzen ist, undman erklärt den hieraus hervorgehenden Luxus aus dem Be-streben, die Beute an edeln Metallen zu verarbeiten 4 ; ferneiweist man speciell auf die Funde hin, welche die Bedeutungder Goldschmiede in und nach der Völkerwanderung bestä-tigen, als da sind: die acht Kronen des Westgothenkönig 8Bekkeswinth (653 — 672), 1859 gefunden bei Toledo 5 ; Schwerterund Pretiosen, 1842 erhoben aus dem Schlachtfelde Attilasbei Pouan und Villette unweit Troyes 6 * ; das Schwert und die

1) Ebenders. bemerkt S. 177, die Kunstproducte der burgundionisch 6 ®Gräber tragen ein eigenes Gepräge, das von der römischen Kunst, selbstder gesunkenen, gänzlich verschieden sei.

2) S. 171.

3) Vgl. Labarte I. 394 (Fortdauer der Goldschmiedekunst nach d el1Invasionen der Barbaren und Benutzung der Künstler seitens der Barbaren)-44G: les Barbares utiliserent ä leur profit le talent des artistes industriel sdevenus leurs sujets.

4) Gfrörer II. 141.

5) Besprochen und abgebildet von DeLasteyrieDescr. du tresorde G uarrazar, Par. 1860, und Labarte I. 499 ff. Alb. I PI. XXXII. Ersterer sieht indiesen Fundstücken, namentlich in ihrer Verzierung mit Fassung v ° nEdelsteinen, Producte einer den Nordgermanen eigenthümlichen und ronihnen nach Spanien mitgebrachten Kunst, wogegen Labarte 1.487 ft- bl®in denselben visigothische Nachahmung byzantinischer und römischer K"richtig erkennt.

6) Beschrieben und gut abgebildet von Peignd - Delacourt Kechercb^

sur le lieu de la bataille d’Attila en 451, Par. 1860, und Labarte I- 48,r ’ ’’

Alb. I PI. XXXI. 17—19. Ersterer will jene Gegenstände dem