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Erster Band.
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Platten kamen aul' die Brust zu liegen und dienten, abgesehenv °u der Symbolik ihrer Verzierungen, sowohl zur Zierde alsZl un Schutze des Kriegers. Das Wehrgehenk (balteus) hingPeinlich über die rechte Schulter gegen die linke Seite hinUnd wurde auf der Bimst, nicht um den Leib, zugeschnallt 1 .Ausser den Wehrgehenken waren aber auch Schwertgürtel,die um den Leib geschnallt wurden, im Gebrauche, was derpuistand beweist, dass Schnallenstücke, doch meist nur kleinere,ln der Hiiftgegend der Gerippe Vorkommen 2 . Der balteus,Wehrgehenk und Schwertgürtel bezeichnend, war schon beiden Hörnern im Gebrauche, wie der r CEXcif.iwv und Coiozkq beiden Griechen; er wurde mit metallenen Buckeln (bullae) ver-ziert 3 . Römische Schwertgürtel-Schnallen von Bronze zeigenau t ihren Beschlägplatten in Kiello angebrachte Verzierungen,die acht römisch und von denjenigen der spät- und nach-1 tonischen Schnallen-Beschlägplatten durchaus verschiedens md 4 . Baltei argentati der römischen Soldaten werden von

“dtenfeld hei Ulm S. 22, Lindenschmit I. zu Heft VII Taf. VIII und^Utheilungen von Ed. Jenner, Custos des archäologischen Museums iuiera - Semper Keramik etc. S. 575 glaubt, unwahrscheinlich genug, bei bei-ea Verfahren seien die Gold- oder Silber-Eädchen und Plättchen nachem beabsichtigten Muster geordnet und dann durch Druck oder Hämmernfestigt worden; er erwähnt übrigens auffallender Weise die damasci-nie rten Eisenschnallen mit keinem Worte. An ein blosses Plaquieren mit^äcbgeüendem Ausstechen der Metallblätter ohne vorheriges Gravieren dessens (ein Verfahren, welches Labarte I. 475 voraussetzt) ist so wenig11 ^ en ken, als an ein Einlöthen oder Einschmelzen des Metalls, wovone ttborg H. 20, Ilassler a. 0. und Gelpke I. 159 sprechen.

1) Sidon. Epist. IV, 20 . penduli ex humero gladii balteis supercur-° a übus strinxerant clausa bullatis latera rhenonibus (dazu Savaro S. 277 f.Ull< l oben S. 63) und Carm. II. 394. applicat a laeva surgentem balteus'üseni. Die späteren Körner und die Barbaren trugen das Schwert zurln ten; vgl. Fischer zu Waltharius v. 333. 1425-—26 und das Diptyehum011 Monza bei Labarte Alb. I PI. II.

“0 Sidonius Carm. V. 245 in der Schilderung der Franken: Latus etn ghstam suspendit balteus alvum.

3 ) Savaro zu Sidonius Epist. IV, 20 S. 278 und Carm. II. 393 S. 29..f, 4 ) 0 . Jahn Köm. Alterthüm. von Vindonissa Taf. V, 7 —11, dazu

J. ^

^ ü. 4 ^ Auch in Grösse und Breite der Form weichen die bron-

seb° n ® c k u allen-Beschlägplatten der Barbaren von den weit kleineren und

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ea römischen ab, wogegen erstere iu ihrer Form, wenn auch nicht