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Erster Band.
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des Dorns befestigt werden konnte; bisweilen reichte jedochdieser über den Schnallenring hinaus und griff in das jetztmeist zerstörte Drahtöhr einer Beschlägplatte ein, die amentgegengesetzten Ende des Wehrgehenk-Riemens angebrachtwar. Die Befestigung der Platten geschah mit Rägeln, diein vier an den Ecken der Platten befindliche Löcher durchdas Riemwerk geschlagen und umgebogen vernietet wurden-Die Beschlägplatten, für uns wegen ihrer Verzierungen dieHauptsache, sind im Stoffe, wie das klebrige, von Erz oderEisen, in der Eorm länglich viereckig oder dreieckig, seltenrund; in der Grösse wechseln sie zwischen einem Zoll Längeund einer Handlange; doch erreichen diese nur eiserne-Kleinere, viereckige oder länglich - viereckige Zierbesehläg 0 ?die meist nur im Begleite von eisernen Wehrgehenk-Stiicke®Vorkommen, aber wie die grossen Beschlägplatten verzier*-sind, waren in der angegebenen Weise, vermutblich als Schul-terblatt, am Wehrgehenk-Riemen angebracht 1 . Die später z ubesprechenden Verzierungen fehlen an den ehernen Beschlägenund Schnallen nie, und nur bisweilen an den eisernen; sie sindbei ersteren durch das Gussmodell und nachträgliches Ciseliere®hervorgebracht, bei letzteren durch ein zweifaches, bisweilencoinbiniertes Verfahren im Damascinieren des Eisens: man triebnemlich gewalzte Silber- und Goldblätter auf die mit Feil-hämmern rauh gemachte Oberfläche der Platte mit dem Platt-hammer ein und stach oder schnitt nachgehends die Dessinsso heraus, dass das dunkle, mit der Zeit niello-artig s * c ^schwärzende Eisen dieselben darstellte, oder man stach dmZeichnungen, zumal die Linearverzierungen, auf den im klebrig 011glatt belassenen Platten mit dem Grabstichel aus und triebvermittelst des Verfahrens, welches an den vergoldeten Kuppel*der ältesten russischen Kirchen im Grossen bemerkbar i 6 *-’das Gold und Silber in die vertieften Zeichnungen ein, p0dass die Metallblätter sich von den flachen Stellen ablöst e *und nur die eingelegte Zeichnung zurückblieb 2 * . Die Beschlag'

1) Troyon Descr. des tomb. de Eel-Air S. 3 f., Bonstetten Eec. d’antiQ-suisses S. 43 f. und Sacken a. 0. S. 147 f.

2) Schreiber Die Hünengräber im Breisgau S. 31 (er vergleicht da s

Verfahren des kalten Versilberns bei den Buräten), Hassler Das aD 111,