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erscheint nicht häufig (S. 109 K. 6). Charakteristisch ist dagegenbei den Angelsachsen der lange und schmale Wurl'spiess;bei den Pranken die Lanze (a. 0.), bei ihren Anführern diemittelgrosse, zum Werfen und zum Handgemenge gleich taug-liche, eisenbeschlagene, der sogen. Angon oder die Hacken-lanze (S. 108) 1 , ausserdem die Prancisca oder das derbeWunbeil mit ganz kurzer Handhabe 2 ; das Langschwert kommt,wie der Angon, nur bei den Angesehenen vor (S. 109 f. N. 6)ihäufiger ist das einschneidige Kurzschwert; ebenso bei denfränkischen Alamannen, deren Ausrüstung der fränkischengleichkommt 3 . Yon Schmucksachen fehlen in den burgun-dionischen Gräbern der Westschweiz die mit gefärbtem Glasebesetzten bronzenen und silbernen Haften beinahe ganz, wäh-rend sie in der Bourgognc häufig Vorkommen 4 * * * . Yorwiegend
S. 41. 160. 162. 167 ff., der, obschon auch bier Falsches vorbringend(z. B. scramasax vom gr. axa/i/ja u. dgl.), doch gegen Keller, der denScramasax zweihändig, als Handbeil u. s. w., gebraucht glaubt, den ein-händigen Gebrauch desselben als Waffe richtig festhält. Ueber den Zweckdes langen Griffs, der Keller irreführt, vgl. Torfaeus oben S. 219 N. 2.
1) Sidonius Ep. IY, 20 lanceae uncatae, Agathias Hist. II, 5; v äd'Fischer zu Waltharius Praef. S. VII und zu v. 980 ff., Bernd S. 37bKeller a. 0. S. 42 f. und Demmin a. 0, S. 165. Der Angon kommt meistnur bei reichster Grabausstattung vor, also in Gräbern der angesehenst 11Volksglieder; daher erklärt es sich, dass Proeop. EG. II, 25 den Ang 011übergeht.
2) Sidon. Ep. IV, 20 secures missihiles und Carin. V. 246 citae secures,Procop. BG. II, 25 u. Agathias II, 5 ntlextig äfiiftOTÖ/jovs (die Francis® 8war gewöhnlich nur einschneidig, obwohl auch Procop sie als zweischneid 1 #beschreibt); Greg. Tur. HFr. II, 27 bipennis und securis; Gest. Fr. c. 1®bipenno quod est francisca; ebendas, c. 7 bipennem suam, quod est fr 8 ®'cisca, nicht die spata, wie Aimoin GFr. I, 13 an der Stelle meint, d iederjenigen Gregors entspricht. Vergl. Sirmond zu Sidon. Carm. V-Not. S. 201, Le Blanc S. 48, Fischer zu Waltharius v. 915, Pfahl®*S. 530, Keller a. 0. S. 43 und Demmin a. 0. S. 165, der S. 40. 173 cl ®in Schweden gefundenes Beil für ein burgundioniseh-schweizerisches 8 ® sgeben möchte. Bernd S. 377 verwechselt die Francisca mit dem Angon-
3) Keller a. 0. S. 41 ff.
4) Baudot a. 0. öfter und Labarte I. 474 f., der S. 487 ff. von <k r
byzantinischen und gallo - römischen Kunst, Glas in Metall zu fassen, lD1
Allgemeinen handelt und damit Lasteyric widerlegt, der diese Kunst i° r
eine nordisch-germanische ausgibt.