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Erster Band.
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damaligen Wohnsitzen in Böhmen und Oberungarn an derDonau aufwärts nach den ostrheinisehen Ländern gezogen,nachdem die Alanen, ihre Nachbarn, sich ihnen theilweiseangeschlossen hatten 1 . Als nun die Vandalen und Alanennach vergeblichem Widerstande der Franken in Gallien ein-drangen, folgten ihnen die Sueven und andere von Hieronym uSgenannte, von Orosius z. Thl. nur angedeutete Völker, welcheder Wanderstrom mit fortriss. Scheint zwar Hieronymus 1®seiner Völkeraufzählung den Mund ziemlich voll zu nehmen,

I. 263 f., Mone II. 3 45, Dahn I. 142 N. 7 und besonders Fallmann I. 265 &Wietersheim IV. 542 f. verwirft zwar das angebliche Motiv ehrgeizig® 1Absicht, welches Stilicho zur Aufwiegelung der Barbaren soll bewog® 0haben, glaubt aber doch, er habe dieselben zum Einfalle verleitet, um Italienzu retten (S. 274 N. 4).

1) Procop. BV. I, 3 lässt die Vandalen infolge einer Hungersnothvon der Palus Maeotis ausziehen, was vor Papencordt S. 421 und Pallman 0

I. 256 N. schon Valesius Bfr. III. 99 f., Pagi a. 406, XII, Leibniz D eorig. Francor. c. XVI und Eckhart I. 887 mit Hinweis auf ihre Herkunftvom baltischen Meere und auf ihre späteren, aus der Tabula Peut. ersieht'liehen Wohnsitze in Böhmen, sowie auf die noch späteren, von JordaDftKG. c. 22 überlieferten in Pannonien verworfen haben. LeibnizEckhardt aa. 00. denken, Procop habe die Palus Maeotis mit dem bald'sehen Meere verwechselt, dessen Anwohner die Vandalen nach Tacitus g®'wesen seien. Dennoch wiederholt Dubos I, 19 T. I. 281 jenen Irrtbunhder übrigens schon bei dem von ihm citierten Sidonius Carm. XXIID 255erscheint. Troya I, 4. 437 versteht Procops Angabe über den mäotiscbe 0Ursprung der Vandalen von der Zeit, da dieselben sich den bis an dasAsow’sche Meer ausgebreiteten Ostgothen angeschlossen hätten. Mit Ver-werfung der Hungersnoth bei Procop lassen Frantin Hist, du moy. -°£ e

II. 104 und Thierry HA. 1. 44 f. 130 die Vandalen mit den Alanen deinAndrange der Hunnen westwärts weichen, was jedenfalls plausibler, a ^ swenn Jordanis EG. c. 31 die Vandalen aus Furcht vor den Gothen aus-ziehen lässt, davon nicht zu reden, dass bei Bornhak S. 173 Vandalen,Alanen, Burgunder und Sueven von den Sachsen (sic) nach Westen g eschoben werden. Ausführlich über die Vandalen und Alanen Wietersbeü 0IV. 240 f., der erstere, d. h. die östlichen Vandalen, vor den Hunn® 0weichen und sich mit den westlichen vereinigen, die Alanen aber siebihnen freiwillig anschliessen lässt. Ueber die angebliche spätere Verernrgung der Vandalen mit den Franken (bei Procop) oben S. 276 N- 15.vereinigten sich die astingischen Vandalen aus Dacien, mit den silingi 80 ^ 011 ’welche schon vor 375 mit den Burgundionen in Westgermanien aufg etreten waren (S. 43); vgl. Pallmann I. 254. II. 80.