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H 407 wahrscheinlich der ganzen sequanischen Provinz, jeden-falls auch eines Theils der Germania I bemächtigt, die nachkalvianus 1 den Andrang der Feinde zuerst erfahren habe 8 .Petigny räumt den Burgundionen gleich im .1. 407 HelvetienUj id alles Land zwischen Alpen, Rhone und Isere ein, dasheisst, nach ihm, das ehemalige Gebiet der Sequaner undAeduer oder die nachmalige Bourgogne 3 . Unter den älterendeutschen Historikern lässt Spener 4 die Burgundionen bereits‘ m L 406 ihr Reich in den Rhoneländern gründen; vonneueren räumt ihnen Wachler’ im J. 407 die Schweiz ein;hlone 6 nimmt ein Vordringen der Burgundionen in die sequa-nische Provinz an, und zwar in der Richtung von Langres;Giesebrecht 7 bemerkt z. J. 407: in Obergermanien setztendie Burgundionen sich fest und machten V orms zu ihrerHauptstadt. Nach Troya 8 setzten die Burgundionen imd- 407 sich im Eisass und in einem Theile der sequanischenHrovinz fest.
So sehr jedoch der Völkereinbruch von 407 nach demZeugnisse der Zeitgenossen Hieronymus 9 , Orosius 10 , Salvianus 11Und Prosper Aquitanus 12 , sowie der von Chronisten , Hagio-
U VII. 284.
2 ) Mit Schöpflin stimmt Schmitt I. 2. 120 verglichen mit S. 133,freilich im "Widerspruche mit S. 110. 130 f., woselbst die Sache so dar-Sestellt als ob die Burgundionen vom J. 407 bis 413 oder 414 in ver-schiedenen Provinzen Galliens herumgeschweift wären.
s ) I. 102 f. Ebenders. 1. 308 bescheidet sich, die Burgundionen im"fr 407 in Helvetien einrucken zu lassen; dagegen räumt er II. 41 (N. 1).710 ihnen seit 407 den sogen, tractus sequanieus, d. h. die Franche-Comte^ die Schweiz, ein. Das Datum der Ankunft in Gallien ist bei ihm50 H. auf einmal vers 410.,
4 ) I. 43. 114.
5 ) S. 115.
6 ) II. 287.
U 1. 58.
8 ) I, 2. 917 f.
9 ) Epist. 123 ad Agerochiam.
18 ) VII, 38.
ll ) VII. 234.
*2) Carm. de Provid. div. v. 26 ff-