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Erster Band.
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nach welcher Gerontius die Burgundionen mit anderen Bar-baren zum Einfalle in Gallien soll veranlasst haben. Vollendsein grober Irrthum ist es, wenn Walckenaer 1 den NamenBurgundia bereits im J. 410 in Gallien aufgekommen glaubtMit Becht schreibt dagegen von Gingins 2 der Theilnahmeder Burgundionen an der grossen Invasion des Jahres dOlkeine Eolge bleibender Niederlassung in Gallien zu. Speciellim Bezug auf die Schweiz urtheilt gleicher Weise schonBochat 3 4 5 . Um so befremdlicher ist es, den auch von J. v. Müh ervermiedenen Irrthum, der die burgundionische Occupatio®der Westschweiz im J. 407 stattfinden oder doch begi® nel1lässt, neuerdings wieder auftauchen zu sehen 6 .

Mit der richtigen Auffassung der Ereignisse der Jahr 0407 und ff. ist übrigens eben so wenig vereinbar die irrig -0Ansicht, wonach die bleibende Besitznahme des Eisass unider ganzen oder doch der nördlichen und östlichen Schwei*durch die Alamannen zu Anfang des 5. Jahrhunderts, neulichim J. 407, stattgefunden.

1) II. 375.

2) S. 198.

3) II. 160 f.

4) I, 85: Eintritt der Burgundionen in’a römische Reich und Au s ^breitung in Helvetien, mit der Zeitbestimmung am Rande „107 >einem „man will wissen“; dagegen S. 87 N. 21 die Aufnahme in’s “und die Niederlassung am Rhein „um 413“; S. 89: in Westhelvetieu 1J. 432, welche Angabe freilich falsch ist.

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5) So bei Am. Thierry TER. S. 453 und bei Anderen im ^IY. 51. XIII. 5. Thierry weiss übrigens noch von einem Widerstandeerzählen, den die Burgundionen vorher in ihren Bergen (im U arZ ’

S. 404) gegen die von den Hunnen gedrängten Völker versucht nbis sie, ihrem Andrange weichend, von ihnen vorwärts getrieben wseien. Er bezieht nemlich (S. 454) die Erzählung des SocratesVII, 30, wonach der Zusammenstoss der Burgundionen mit den H ^die Veranlassung ihrer Christianisierung gewesen, auf die vor 407 IiaCvorhergegangenen Jahre. Siehe dagegen unten z. J. 413.