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Erster Band.
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gegangen (S. 280) und hatte wahrscheinlich hei ihnen Söldner-dienst genommen, so dass seine Truppen zu Mainz in Garnisonhtgen, als er dort Jovinus zum Kaiser erheben half 1 . Umsich auf den Kaiserthron zu schwingen, scheint letzterer einenZuzug der Burgundionen unter ihrem Volksoberhaupte, sowieanderer Germanen veranlasst zu haben, wie wir denn nebenden Alanen nicht nur Burgundionen, sondern auch Alamannenu nd Franken in seinem Heere finden werden. AehnlicherWeise erwirkte der Usurpator Constantinus im J. 411 seiner-seits einen Zuzug von Franken und Alamannen, und zwarv °m rechten Bheinufer, selbst gen Arles 2 3 .

Als Volksoberhaupt bezeichnet nun Olympiodorus deniduntiar mit dem Worte cpvÄccQyog, welches mit Bezug auf dieübrigen germanischen Stämme, nicht auf die Volksabtheilungen(Gaugemeinden) der Burgundionen zu verstehen ist. Es war

Guntiar nicht einer der vormaligen Hendine (S. 79f.) s ,ändern Volksoberhaupt oder Eationalkönig (S. 83). So be-zeichnet Olympiodorus 4 Alarich, wie auch Walia, als cpvlaqyß gder Westgothen, wiewohl anderseits (pv%rj bei den spät-römischen Griechen auch eine germanische Volksabtheilung(Gaugemeinde) bezeichnet 5 . Grimm 6 übersetzt bei Olympiodorus

1) Pagi a. 406, XIV, und a. 413, XII, glaubt mit Bezug auf Olym-P l °dor a. 0., Goar habe Land um Mainz angewiesen erhalten.

2) S. unten. Unbegreiflicher Weise lässt Grimm 703 die Burgun-°nen sich am ßhgjn Römern unter Jovinus, wie später unter Aetius,

Ull| l mit Attila, also feindlich treffen.

3) Als einen solchen sehen ihn Gingins S. 192 (vgl. S. 283), Secretan

8 KT. 2 und Wackernagel 8. 340 an, indem sie den (pvXaQ%og unter-stützen. Troya I, 3. 988 nennt Guntiar den König oder das Oberhaupt^ er Purgundionen; I, 3. 989 weiss er nicht, ob derselbe der Hendin der

a mmtnation (wie es scheine) oder nur der Anführer einiger Schaarengewesen sei; richtig ebenders. I, 4. 436 : Guntario . . Re de'Borgognoni

hmpiodoro lo chiama Eilarco).

0 Eragm. 3. 31 und 35.

5) Ueber letztem Sprachgebrauch Bcthmann S. 30. 34. EbenderselbeN. 3 citiert die oben aus Olympiodorus angeführten Stellen über

Alarich Und Guntiar; er irrt aber, wenn er unter Stamm eine Volks-a btheiliuig versteht, indem er sagt: „Guntiar, der mit seinem Stamme01 Wwms über den Rhein ging.“ Guntiar war so gut Volksoberhaupta 8 die oben Genannten.

6 ) S. 705 f.