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nnserm Falle aber die Germania 1 am Mittelrheiu gemein!ist, deren Bestandtheile die authentische Kotitia provinciarumet civitatum Galliae so angibt: Metropolis civitas Mogun-tiacensium, civ. Argen toratensium, civ. Kerne tum, civ. Van-gionum, d. h. die Hauptstadt Mainz, Strassburg, Speier, Worms,sammt Stadtgebieten 1 . Die dortigen, unten näher zu be-zeichnenden Wohnsitze der Burgundionen, nicht die späterenin den Saone- und Bhoneländern 2 , noch viel weniger diefrüheren Sitze in Germanien (S. 47 K. 1), sind in dem freiliebanachronistischen Berichte bei Procopius 3 gemeint, nach welchemam Unterrhein die Franken, in südlicher Hachbarsehaft dieArborychen, d. h. die Armoriker im nordwestlichen Gallienzwischen Loire und Seine 4 * * * , östlich von diesen die Thoring er >d. h. die westrheinischen Thüringer, südlich von diesen die
1) Eine spätere Not. bei Du Chesne SS. HFr. I. 7 erklärt: Ciuita 8 * *Magontiacensium metropolis Magontia; Ciu. Arg. Strateburgo; Ciu. New-Spira ; Ciu. Vuang. Vuarmatia. Eine andere ebendas. I. 9 f.: Metropoleciu. Maguntiacensium (Var. Magonc.) Maguntia; Ciu. Arg. id est Strazeburg(var. Strateburgo, Stratburg); Ciu. Nenn id est Spira; Ciu. Wang. id eslWarmatia (var. Guarm.); eine dritte S. 13: Ciu. metrop. Magonc. id es *Magantia; Ciu. Argentora id est Strateburgo; Ciu. Nein, id est Spn -8 ’Ciu. Vang. id est Garmatia; eine vierte S. 14: Metr. ciu. Mogonc.; Cm-Argentina id est Strazburgis; Ciu. Nem. id est ^pira; Ciu. Vang. ^est Warmacia und d'azu 12 Städte des Bisthums Mainz. VergL BückingII. 483, der die Naho als Grenze der Germania I gegen die Germanianachweist.
2) Wie Dubos IV, 6 T. III. 101 , Petigny II. 381 f. und Grimm
S. 703 f. glauben. Petigny will bei Procop a. 0. das erste mxovv auf dm
vormaligen Wohnsitze der Franken, im Folgenden aber otxovv und ‘•dp 1acii’To auf Ende des 5. Jahrhunderts beziehen.
3) BG. I, 12.
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4) Im sogen, tractus Armoricanus; vgl. Petigny II. 379 ff. 383 N- '
39G N. 1. Die AfißÖQV/oi aus 'Aqixoqi/oi verdorben; s. Lazius IX. 5 11 ’
(versucht freilich eine abgeschmackte germanische Namensableitungb
Valesius Bfr. VI. 278 und NG. S. 43 f., Leibniz Do orig. Francor. o. 3®>
Dubos IV, 8 T. III. 175 ff., Türk III. 33 N. 114. 100, Petigny U- 3S *N. 1 und Andere, die Both S. 55 N. 57 citiert. Bei Gollut II, 3 col. 36
machen die Arboriges, römische Söldner, gemeine Sache mit den erobere
den Burgundionen; Vignier De orig. vet. Francor. bei Du ChesneHFr. I. 162 und D’Anville S. 61 nehmen die Vulgärschreibung vergckÜ 0
in Schutz.