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Es stellt sonach, fest, dass Hunnen, bevor AttilaJ. 451 mit seinem Yolke und mit dem Schwarme unterjochterNachbarvölker in Gallien einbrach, geraume Zeit hindurchunter Aetius in römischem Kriegsdienste gestanden und wGallien sowohl gegen d‘o Westgothen, als auch gegen d’eBurgundionon gestritten haben * 1 .
zwischen auxiliari und manu, wofür Fredegar Chron. III, 4 cum auxili lSHunnorum magna m. setzt, acht ist (Garzon S. 79 ignoriert dasselbe);Cassiodorus a. 439: — bellum adversus Gothos Hunnis auxiliaribus geritufet Litorius dux Romanus ab eis capitur. Der Hunnen gedenken l> eldieser Niederlage auch Salrianns De gub. Dei VIT. 140 f., Apol ,; n. Sidon.Carm. VII. 303, wo Scythicus hostis die Hunnen, Jordanis RG. c. 34Actus S. Orient’i episcopi bei Labbeus II. 597; vgl. Sirmond zu Sidoniusa. 0. Not. S. 221, Valcsius Rfr. LI. 140 ff., Pagi a. 439, V. VI. YlRGarzon zu Idatius S. 79 N. 3, S. 196 f., Troya I, 3. 1113. I, 4. 503 f->Wietersheim IV. 310 f. und Sievers S. 459. Pagi bezeichnet jedoch dierömisch-hunnischen Feldzüge in Gallien irrig als eben so viele hunnischeEinfälle in Gal’ion, und so auch den letzten Feldzug, wiewohl dieser demLande, namentlich dom Gebiete der Arverner, wegen der Zügellosighe’ 1der Ilülfst.ruppen sehr verderbRch war (Paulinus Vit. S. Martini VI. 21 6-21Sidonius Carm. VII. 246-250 mit Bezug auf Scythiei hostes, d. h. dieHunnen, Gregor. Tur. M. M. I, 2; vgl. Sirmond zu Sidonius Not. S. 221»Dubos II, 12 T. II. 39 ff.). Rösler S. 282 verbindet mit diesem Irrthi" 110einen andern, indem er die Verwüstungen der Hunnen den Gothen zuschreibbletztem Irrthum hat schon Sh-mond zu Sidon. Carm. VII. 243 Not. S. 22Öan Sigonius getadelt.
1) Dass die Niederlage der Burgcndioncn das Werk der ln GallR 11unter Aetius kampfenden Hunnen gewesen sei, nimmt schon Vale 3 * uSRfr. III. 136 an, der aber im Chron. rer.fr. a. 435-436 und Rfr. III. 136 f-irriger Weise drei Niederlagen der Burgundionen f agiert: die erste s0 ^im J. 435, die zweite, welche Idatius mit den 20,000 Gefallenen erwäbn e 'im J. 436, die dritte bald nach der zweiten geschehen sein, und zwar sollder von Socratcs erwähnte Uptar diese dritte den Burgundionen beig ebracht haben. Siehe hiegegen oben S. 338 N. 1. Dubos II, 9 T. I. 456 f- 1verwandelt die Hunneh des Aetius in Alanen, c v e aus Veranlassung
selben nach Gallien gezogen seien. Das Richtige hat Troya I, 3.
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Auch Wietersheim IV. 308 tf. erkennt in den Urhebern der Niederlag cder Burgundionen die hunnischen Hülfsvölker des Aetius, zieht aber, ,fjeValesius, die Erzählung des Socrates VII, 30 (S. 337 f.) ungehörig herbe*und tadelt daher ohne Grund sowohl diesen, als Thierry, der ihm folg^Binding I, 3. 10 hält es für wahrscheinlich, dass die Hunnen, welche de 11Burgundionen eine Niederlage beigebracht haben, im Dienste des Aet* ,lSgestanden seien.