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auch der Umstand, dass von den vier Söhnen GundeuchsGiodomar den Namen eines Grossonkels, Godegisel theilweiseden eines solchen (Gislahar), von den zwei Söhnen GundobadsG odomar den seines Uronkels trug; dass ferner einer der EnkelChlotildens, der Enkelin Gundeuchs, nach ihrem UrgrossvaterGunthar (Gunthachar), und einer der zwei Söhne Sigismunds,Gisclahad, ähnlich wie Gislahar, ein Grossonkel seines Gross-vaters, hiess * 1 . Endlich würde König Sigismund 2 mit Bezugauf das burgundionischc Königsgoschlocht kaum von proavigoneris mei sprechen, wenn dieses Geschlecht erst mitGundeuch angehohen hätte.
Man hat zwar eine Bestätigung davon, dass das frühereburgundionische Königshaus im Kampfe mit den Hunnen(Attilas, meinte man) den Untergang gefunden habe, in derNachricht finden wollen, welche Gregor von Tours mit seinenNachschreibern 3 über die Abstammung des Königs Gundeuch
bei Vignier S. 11. 12 vor, der S. 13. 14, im Irrthuine conscquent, Gundobadund die übrigen Söhne Gundeuchs zu Gundicars Söhnen und Gundobadschon im J. 456 zum Könige macht. Guichenon I. 13, der Du Haillanfolgt, macht sogar aus dem Einen Gundeuch zwei Personen, einen Vaterund einen Sohn; erstorer heisst bei ihm Gondioch, auch Gondicaire;letztem nennt er Gonderich, Gondioch und Gondengc (Gondeuque). Be-merkenswerth ist noch, dass die Gemahlin dos Erankcnkönigs Chlodomervon Orleans Guntheuca oder Guntiucha hiess und einen Sohn NamensGunthar oder Gunthachar hatte (Greg. Tur. IIFr. III, 6 Guntheuca undGuntharius, Fredegar IIFr. epit. c. 37 Guntiucha und Gunthacharius);man vermuthet daher in ihr eine Tochter Gundobads und eine EnkelinGundeuchs (Binding I. 286. 302 und Wackernagel S. 346. 369).
1) S. 302 N. 1. Waitz inFDG. I, 1 S. 9 sucht vergeblich, obige Namens-gründe zu entkräften; Binding I. 300 leugnet dieselben einfach weg. Vgl-dagegen Müllenhoff in Haupts ZS. IX. 153 f., der zwar nur eine Stamm-verwandtschaft Gundeuchs mit Gundahar, nicht directc Abkunft behauptetund- die innerhalb Gundeuchs Geschlecht selbst vorkommenden Namens-ähnlichkeiten ungehörig herbeizieht. Auch Sdcretan S. 51 irrt, indem erdas nach Gundeuch in Gundobad wioderkehrende gund für die Fortdauervon Gundicars Geschlecht geltend macht.
2) Bei Avitus Ep. 83.
3) Fredegar IIFr. epit. c. 17, Gesta Fr. c. 11, Vita S. Chrotild. c. 2,Rorico bei Du Chesno SS. IIFr. I. 804 und Hugo Flavin. Chron. Verd-bei Labbous II. 86. Ado a. 425-52 macht aus Athanarich Alarich: Gon-doucus rex Burgundionuni, qui ex genere fertur Alarici extitit; so dieBasler Ausg. von 1568 S. 165. aber auch die Bern, IIS. 120.