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des burgundionischen Koiiig'sg'escMecMse spricht weiter, ausserder Gleichheit der Vorsylbe gund in Gundahar und Gundeuch,
8 91, Valesius Chron. rer. fr. a. 43G uml Rfr. III. 138 f. 233, V. 275 Add.,Wcointe a. 455, XI, Pagi a. 456, XIII, Mascou I. 480 f., Schcipflin214 und Troya I, 3. 1229 f., welche eine Mitherrschaft Hilpcrichs an-uehnien. Im Betreff der Succession bemerkt das AII. 1837 S. 55 richtig:»■13 g Gondioc ou Gonderic;“ nur ist Gonderic, was schon Duhos III, 6I- II. 280. III, 12 T. II. 393 u. s. w. hat, oder Gundcrich, wie Deriehs-' v eiler nackschreibt, eine durchaus willkürliche Schreibung. Zwar schreibens °hon Sigonius XIV. 517 B. und Sirmond CAG. a. 0. Gundericus; dagegen■Sigonius XYI. 594 A.: Gundeucus, Du Chesne SS. HFr. I (bürg. Königstafel):Hundeuehus, seu Gundiuicus et Gundeucus. Ilenschen zur Yita S. Sigism.8 - 88 N. c. erwähnt die von ihm selbst S. 83 b. befolgte MisschreibungGundericus mit den weiteren: Gondiothus, Gundovicus. Auf einer Gold-Iracteate von. Broholm auf Fünen lautet der Name mit lateinischer EndungGuntliious, was verschieden gedeutet wird, jo nachdem man Gunthiohus0t ! e r Gunthiokus liest; s. Dietrich in Haupts ZS. neue Folge I, 1 S. 49 f.und 'Wackernagel bei Binding I. 345 f. 348. 353. 376, der für seine Etymo-legie und Auslegung die durchaus unverbürgte Form Gundiacus zu Grundelegt, wogegen Gundiocus wenigstens beim Continuator Frospcri Aquit. a. 457v °rkommt. Gunthiohus, germ. Guntliioh, entspräche in Verwechslung von10 mit eu der beglaubigtsten Namensform Gundeuchus, germ. Gundeuch.-Einigen ist dies gleichbedeutend mit Gundevech nach Analogie von MerovechUnd Chlodoveeh, was man von vig, Kampf, oder vih, Heiligthum, ableitet(Wähler S. 680 f.). Uebcr die verschiedenen Namensschreibungen in denQuellen vgl., ausser Binding I. 38 N. 153, Sirmond Not. ad Sidon. S. 91,Valesius Bfr. I. 138 (Gundiucus bei Jordanis verschrieben in Gnudiucus,bei Eorieo Gundeveus). V. 233 Add. (Gundiucum Fredcgarius Gundiochum,Gregorius Gundeuchum vocat), Kuinart zu Greg. Tur. HFr. II, 28 S. 79(die besten HSS. Gundeuchus, var. Gundiuicus), Bochat II. 181 N. 1, dieIranz. Herausgeber zu Greg. Tur. a. 0. T. I. 206 und Closs zu JordanisHQ. e. 44 S. 156, der aus Hilarus Pap. Epist. (10) bei Baronius a. 463, XV,Qunduieus citiert, überdies Gondoueus bei Ado Chron. a. 425-52, Gun-doueus bei ebendoms. a. 492-519, S. 165. 176, hinzufügen und für Gun-deueus der Gesta Fr. c. 9 noch Vita S. Chrotild. c. 2 und Eorieo beiQu Chesne SS. HFr. I. 804 anführen konnte. Gondiochus und Gondieuchusmit F ore i 'g_ XXXII zu schreiben ist durchaus verwerflich. Ersteres stehtz war im Vulgärtexte der Passio S. Sigismundi c. 1 und 2 ; allein die Bern.
24 hat dort gundvieo und gunduico statt Gondioeho; die Flor. HS.s °hreibt beide Male gundioco. Derichsweiler S. 132 fälscht die Vulgär-sc hreibung mit Gundericus. Ueber die Bedeutung von gund (gunth) inQundoueh s. oben S. 101 N. 1 Forel S. XXXII f. rügt übrigens mit Eecht diee hemalige Identiticierung Gundeuehs mit Gundahar; sie kommt z. B. auch