s päter, unter dem römischen Patriciate Gundobads, ebenfalls^urgundionisclie Söldner in Rom 1 .
Inzwischen hatten auf die Kunde von Aetius’ Tode dieSachsen, Pranken und Alamannen ihre Angriffe auf Galliener neu.ert und die dort sesshaften Westgothen sich erhoben 2 .
äusseren und inneren Feinde Galliens zu bekämpfen,War sodann der edelgeborne und tapfere Arverner Flavius^laecilius Avitus 3 , einst Aetius’ Waffengefährte, von MaximusZü m Magister militum ernannt worden 4 und hatte, ein zweiter^incinnatus, den Pflug mit dem Schwerte getauscht 5 . Als111111 die Aach rieht von Maximus’ Sturze nach Gallien gelangte,''’ard Avitus, der die äusseren Feinde abgewehrt 6 und als(! hcinaliger einflussreicher Rathgeber des Westgothenkönigs
°°>nbiniert mit der so missverstandenen Stelle eine des Continuator Prosperi*d 4 ^ Ult (°k° n S. 405) und bereichert so die Geschichte der Burgun-°®en mit einem von ihnen im Sommer 455 wider römisches Gebiet in^sllien. gemachten Feldzuge. Fickler Beil. z. allg. Zeitung 1868 Nr. 2133238 findet es wahrscheinlich, dass der Zug, auf welchen Binding jene^Gle des gj,j on i us <j eu te, die Besitzergreifung einer von Yalentinian III denUr gUndionen zur Belohnung der Dienste gegen Attila versprochenen,^ er durch die Kriegsunruhen von 452 und die Ermordung des Aetius1 . ) sowohl als Yalentinians verzögerten Länderanweisung gewesen sei
Slc ). Gegen Binding weist Kaufmann in FDG. X. 387 f. zwar den Zu-San ituenhang der Stelle des Sidonius und die Beziehung der von ihm be-u Gten Vorfälle (— te capit, — tibi extorquet) auf die Stadt Kom nach,^Jssdeutet aber seinerseits den ductus in der oben S. 416 N. 6 bemerktene ise. Wietersheim IV. 405 übergeht die Stelle des Sidonius mit^schweigen.
4 ) Ennod. Vit.'B. Epiphanii, Op. S. 404; vgl. Einleit. S. 188 N. 1.> 2 ) Sidonius Carm. VII. 359 ff. 369 ff.; vgl. Sirmond Not. S. 223 und
ec °inte a. 455, IX.
^ 3) Geburtsort, Sidonius Carm. VII. 139 ff. und Sirmond Not. S. 217;
-p rie gsthaten uu t er Aetius, Id. Carm. VII. 230 ff. und Sirmond Not. S. 219 f.;a fectur Galliens und öftere diplomatische Thätigkeit, besonders beimll edenssehlusse mit den Westgothen im J. 439 und für Gewinnung der-^ en £ e gen Attila im J. 451, Id. Carm. VII. 296 ff. 319 ff. und Sirmond• S. 221 f. Ueber erstere Mission besonders Garzon zu Idat. S. 197 f.;er letztere Binding I. 42 (N. 168) 43 und N. 175.
4 ) Sidonius Carm. VII. 375 ff.; vgl. Sirmond Not. S. 223.
5 ) Sidonius Carm. VII. 378 ff.
6 ) Sidonius Carm. VII. 388 ff.
Geschichte d. Burgundionen,
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