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Erster Band.
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ab 1 . Daher heisst später in der Lex Burgundionum derBarbar hospes des Römers, als Einquartierter und Grast des-selben 2 ; umgekehrt ist aber auch der Römer hospes desBarbaren, nemlich als Quartiergeber und Wirth 3 ; anders^ 0bezeichnet der Ausdruck hospes sowohl den Burgundionei 1als den Römer 4 . Hospitalitas, Gastschaft, ist der allgemein 6Ausdruck für das Rechtsverhältniss der Theilung mit denrömischen Grundbesitzern 5 , den sogenannten possessores 6 ; ererklärt sich nur aus einer ursprünglichen friedlichen IJebei'einkunft 7 * * * * * * * . Der König erhielt Staatsländereien zum Grund'besitze angewiesen (S. 84), und durch seine Freigebig^

1) Dass die Burgundionen blos dem gallischen Adel, also den groi

Isseren

Güterbesitzern, Land abnahmen, schliesst Savigny II S. XXIII f. aus

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a. 456. Laurent V. 94 glaubt ebenfalls, die Landtheilung habe nurgrossen Grundeigentümer getroffen: l’expropriation ne frappait qu’un P e ^nombre de personnes. Richtig Fr. Roth Bürg. Zust. Galliens S. Hmit Bezug auf Marius a. 456: „In dieser Erzählung werden die Besitzung 6 “der gemeinen Freien, die gewiss nicht verschont blieben, als unerheübergangen.“

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2) LB. Tit. 55 § 1; vgl. Savigny I. 255 Türk II. 47 und Hube »■

3) Tit, 54 § 1, T. 55 §§ 1. 2, T. 84 § 2 ; vgl. Savigny, Türk n“Hube aa. 00.

4) Tit. 13; vgl. Türk a. 0. und Troya I, 3. 991. 1293.

5) Tit. 54 § 1, T. 55 § 1; vgl. Savigny I. 255 = 298, Kortüm K o0 j^thum u. s. w. S. 25, Troya I, 3. 991, Matile S. 35 und Bluhme S. 557 R-

6) Tit. 54 § 2, und Bluhme S. 558 N. 41; Tit. 89 § 1 und

S. 570 N. 97. '

7) Matile S. 5 und Hisely in MDR. IX. 6. Es ist daher st ‘j| ^wenn Bluhme S. 532 N. 3 zu terra sortis titulo adquisita, Tit. 15bemerkt: sic agrorum partes nominantur Romanis ereptae et a domtibus hospitalitatis iure (?) Burgundionibus adsignatae, und wenn z>

S. 9 von einem Aufdringen des Deutschen als ,, Gast “ spricht. L

späteren Zeiten bekamen hospes und die davon abgeleiteten "Worte ;

schlimme Bedeutung, die auf Unterdrückung und Knechtschaft hinanvgl. Troya I, 5. 34, wo hiefür Ducange v. Hospitaticum citiertkönnte zwar scheinen, bei Paulinus Euchar. vs. 285 bezeichne ^

Gothieus den Gothen, als feindlichen Eindringling, da damals die

gothen in Bordeaux u. s. w. feindlich auftraten; allein der hospes jj

bezieht sich auf die friedliche Aufnahme des Volks in die Aquitani ^

Dies übersieht Troya I, 4. 443 f., der hospes in friedlichem Sin ne

nachher aufgekommen glaubt.