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der Einnahme der Stadt unter Maiorian, sowie auf die zweit-malige Occupation derselben durch die Burgundionen beziehtsich allem Anscheine nach eine merkwürdige Stelle in einerder Homilien, welche unter Anderen dem li. Eucheriusfälschlich zugeschrieben werden, vielmehr dem sogenanntengallischen Eusebius angehören, den eine der Homilien Lyonbestimmt zuweist * 1 .
(nicht im J. 458, in welchem die Einnahme durch Maiorian stattfand),•he bleibende wahrscheinlich erst im J. 461.
1) Erste Ausgabe obiger Homilien, von Jo. Gagneius, unter demBtel: Eusebii, Episc. Emesseni, Homiliae lat. Paris. 1547. 8°. AndereSchrieben dieselben Caesarius oder Hilarius von Arles zu; Baronius, ders ie, gestützt auf Mamertus Claudianus De statu animae II, 9, anfänglichUu f Eucherius, Bischof von Lyon, zurückführen wollte, macht zum Ver-fasser den Eusebius Gallicanus, d. h. einen Bischof Eusebius unbekanntenSitzes, welchen Hermannus, ein Schüler des Eabanus Maurus, unter anderenberühmten Bischöfen neben Caesarius nennt. Letztere Ansicht befolgt■dndr. Schottus, doch so, dass er nach Savaro einige der Homilien Anderen,^ie Maximus Eeiensis, Caesarius u. s. w., zuweist. Siehe das Vorwortz a seiner Ausgabe der Homilien unter dem Titel: Eusebii Episcopi Galli-Cani Homiliae cet. in der Bibi. PP. Max. Lugd. Tom. VI. 618-822; vgl.ai wh die Series Auctorum vorne am Tom. VI. Die betreffende Stelle, ausder Homilie In Litaniis, steht bei Gagneius S. 282 und in der Bibi. PP. a. 0.
645. 2. H. 646. 1. A. Wären jene Homilien vom h. Eucherius, wiehoch Fauriel I. 569 meint, der I. 170 NT. 1 einen Passus jener Stelle aus»Homeliae S. Eusebii (Eucherii) p. 282“ citiert, so könnte, wie Belloguet
161 erinnert, in derselben die erste burgundionische Occupation von^yon, auf welche Fauriel den Passus bezieht, schlechterdings nicht gemeintSein > weil der h. Eucherius nach Tiro Prosper schon im J. 449, nach Adov °n Vienne Chron. im J. 452 (var. 454) gestorben ist (Mabillon AA. SS.Q- B. I. 248 N. a), jene Occupation aber erst im J. 457 stattgefundenbat. Wenn nun gleich die fraglichen Homilien den h. Eucherius nichtzum Verfasser haben, so beweist doch die Homilie De sancta Blandinaf'hgduncnsi (Bibi. PP. Max. T. VI. 632) mit ihrer vielfachen Bezugnahmea hf Lyon, dass der sog. gallische Eusebius, der Verfasser der Mehrzahld®r übrigen, ihm zugeschriebenen Homilien, dieser Stadt angehört hat.t*ies Übersicht die HLFr. II. 484 f., welche die Homilie In Litaniis demb- Mamertus von Vienne aus dem Grunde zuschreibt, weil dieser die Do-tationen eingeführt habe. Hierbei liegt aber eine Verwechslung derbitanien mit den Rogationen zu Grunde: erstere bestunden schon langev °r Mamertus (Sirmond zu Sidonius Ep. V, 14Not. S. 100); letztere wurden vondiesem zuerst, vor 472, eingeführt; später breiteten sie sich dann aller-dings auch unter den!Namen der Litanien aus (S. 175 N. 7). Zudem ist in der