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'He Burgundionen in diesem Kriege entfalteten, ersieht mandaraus, dass der Augenzeuge Sidonius dieselben als Yor-fechter und Schutzherren der Arverner gegenüber den Gothen,die Hülfleistung der Burgundionen sogar als einen Wett- undGrenzkampf bezeichnet, der von ihnen um Stadt und Gebietder Arverner mit den Gothen [geführt werde * 1 . Zugleich be-
Ep. III, 1 und 4, Jordanis RG. c. 45 und sogar Sigcbert a. 0.; siehedagegen Sirmond Not. ad Sidon. S. 63, Pagi a. 467, V. 474, VIII-XI.475, III, Cuper S. 613 ff, Dubos III, 13 T. II. 426 ff., Aschbach S. 149 f.,Troya I, 3 . 1305 f. (vgl. I, 4. 576), Pdtigny II. 299 ff., Kortüm S. 495. 497,Zumpt a. 475, Wietersheim IV. 428 N.*, Pallmann II. 284 ff. und Sievers8- 530 f. Wietersheim a. 0. sucht nachzuweisen, dass die Truppen Eurichsschon während des Krieges in der Aquitania I über die Rhone hinaus bis'"’s Dauphind gestreift seien. Nach Binding I. 79. 86. 91 f. hat Eurich1In J. 470, schon vor dem Kriege um die Auvergne, Arles und Marseilleer obert und im J. 474, noch während jenes Krieges, die Westprovenceunterworfen. Wider diese beiden Ansichten s. Abschnitt II Cap. 3 beiArles und Marseille. Pallmann II. 284. 506. 507 beschränkt den Kriega uf 473 -74. Sievers a. 0. lässt den Krieg um die Auvergne erstseit der Thronbesteigung des Nepos (24. Jun. 474) beginnen, verleitet(1| irch das Missverstehen von Ennodius a. 0., wonach Nepos jenseits derAlpen die Grenzen des Reiches erweitert und dadurch die Gothen gereizthätte. Als Datum der üebergabe von Clermont gibt übrigens Giese-Gecht zu Gregor von Tours Uebs. I. Einl. S. XV das Jahr 474 irrig an.
1) Sidonius Ep. III, 4. Oppidum . . nostrum, quasi quendam suiHaitis oppositi obicem, circumfusarum nobis gentium arma terrificant.
Sic
Ru:
aemulorum Bibi in medio positi populorum lacrymabilis praeda, suspectir gundionibus, proximi Gothis, nec impugnantum ira, nec propugnantum'•"reinus invidia, dazu Savaro S. 188, Sirmond S. 65 und Valesius Rfr.V - 212; Ep. VII, 10 [ vom J. 474 nach Brdquigny I. 14, der Bücher.e lg- rom. S. 571 befolgt] voto satis obstrepit conflictantium procellale gnorum (nemlich des westgothisohen und burgundionischen Reiches) . .' ccursio) nunc periculum de vicinis (Gothen) timet, nunc invidiam dePutronis. Die patroni, hievor propugnantes, sind die Burgundionen, wie*Varo S. 432, Sirmond Not. S. 128 und Valesius Rfr. V. 225 richtig"Üheilen. Sidonius Carm. XII gehört aber nicht hierher (S. 449 N. 2). In der^angeführten Stelle bei Sidonius Ep. III, 4 schreibt Kaufmann im NSM.
’ 1 S. 12 und N. 3 insidia (sic) statt invidia und missdeutet hier, wieg 26 N. 1, die Stelle so, als ob die Burgundionen sich selbst in dene Mtz der Stadt hätten setzen wollen und den Römern lästig, sogar gefährlich ge-"^ Seri wären (ähnlich Pötigny oben S. 483 N. 3); die invidia bezieht sicher nur auf die Eventualität westgothischer Eroberung, ebenso Ep. VII,10