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Zweiter Band.
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Kloster St. Seine.

In der Diöeese Langres, vier Lienes von Dijon, lag dasmonasterium Segestrense, welches zur Zeit des vorerwähntenBischofs Gregorius vom h. Sequanus, einem Mönche des sonstBeomaus benannten monasterium Tornodorense ( s. unten),gegründet und später nach diesem seinem Stifter monasteriumS. Sequani (St. Seine) benannt wurde 1 .

Fragliche Zugehörigkeit des Tonnerrois zum Stadtgebietevon Langres.

Die Beantwortung der Frage, ob das Stadtgebiet (Diöeese)von Langres in westlicher Ausdehnung auch den pagus Tor-nodorensis, das sogen. Tonnerrois um Tonnerre, Dop. Yonne,befasst habe, wird gewöhnlich abhängig gemacht vom Ent-scheide der Specialfrage, ob das ursprünglich Beomaus benanntemonasterium Tornodorense (Montier-Saint-Jean, unweit vonSemur) zu Burgundien oder zum Frankenreiche gehörig ge-wesen sei. Gregor von Tours 2 sagt nun zwar, Beomaus sei imGebiete von Tonnerre (in Tornodorensi pago), in der FarochicLangres (in parochia Lingonicensi) gestiftet worden. Auseiner Urkunde, welche Chlodwig im J. 497 zu Gunsten diesesKlosters soll ausgestellt haben, wollte man aber auf die Zu-gehörigkeit des Tonnerrois zum fränkischen Gebiete schliessen 3 -Hiergegen ist jedoch an dasjenige zu erinnern, was man widerdie Aechtheit jener Urkunde bemerkt hat 4 .

1) Lecointe a. 534, XXX, der die Vita S. Sequani ap. Rover. Hist-Reomaensis citiert; s. diese Vita e. 5 in AA. SS. Holl. 10. Sept.

2) Gl. Conf. c. 87.

3) Dubos IV, 8 T. III. 170 und Pardessus I, 2. 31, der dafür, dassdas Tonnerrois eher den Franken als den Burgundionen gehört habe, sichauf Fredegar HFr. epit. c. 10 beruft, welcher Chlotilde auf ihrer Braut-fahrt zu Chlodwig nach Villariacum kommen lasse, das im Gebiete vonTroyes und nicht weit von Beomaus gelegen habe. Belloguet zieht ausder nemlichen Stelle den entgegengesetzten Schluss; dieselbe ist jedochunbrauchbar (s. unten).

4) Siehe die Nachweise bei Belloguet CRB. S. "133 ff. und PardessusI, 2. 30, der übrigens die Aechtheit zu behaupten sucht. Lecointe a. 496,