Band 
Zweiter Band.
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Maxima Sequanorum, im letzteren derjenige Theil der zweit-genannten Provinz gemeint sein, welcher obiges Hochlandbefasst hat.

Vertretung der Lugdunensis I am Concile zu Epao (517).

Mit Bezugnahme auf dasjenige, was im Früheren überdie politisch-geographische Bedeutung gesagt ist, welche dieUnterschriften des epaonensischen Concils von 517 für dieBestimmung des gleichzeitigen Territorialbestandes von Bur-gundien haben (S. 4 ff.), stellen wir jetzt die in der Notitiaprov. et civit. Galliae angegebenen Städte der Lugdunensis I,nach welchen als Bischofssitzen Bischöfe jenes burgundio-nischen Landesconcils sich nannten, mit den so erwähntenBischofssitzen zusammen, wie folgt: Metropolis civitas Lugdu-nensium — Yiventiolus episcopus ecclesiae Lugdunensis;Civitas Aeduorum — Pragmatius ep. civitatis Augustodunensis;Civ. Lingonum — Gregorius ep. civ. Lingonicae; CastrumCabilonense — Silvester ep. eccl. Cabillonensis 1 .

1) Ueber die betreffenden Städte als Bischofssitze vergl. Car. a S.Paulo S. 149. Lyon war der Sitz eines der vier ältesten Metropolitan-Bischöfe Galliens; vgl. Schelstrate II. 267. Von den genannten Bischöfenunterschrieben der Erste, Dritte und Vierte auch am Lyoner Concile von518. Viventiolus Unterzeichnete dortselbst der Erste (S. 44), zu Epaoder Zweite, gleich nach Avitus, Bischof von Vienne; Näheres über ihn oben8- 44 N. 2. Ueber Gregorius, Bischof von Langres, s. oben S. 81 f. UeberSilvester, Bischof von Chälon, Vit. S. Caesarii (Mabillon AA. SS. OB. I. 659)b 4, wo er als geistlicher Vater des h. Caesarius erscheint; Gregor. Tur.Gl. Conf. c. 85 und daselbst Buinart; Usuard Martyrol. XII. Kal. Sopt.(20. Aug.) S. 167 a. Mol. II = Ado Martyrol. gl. Tgs. S. 586 Georg.:Apud Cabilonem beatissiini Silvestri episcopi et confessoris, qui quadra-gesimo secundo anno sacerdotii sui plenus dierum atque virtutum migravita d Dominum, dazu Georgi S. 587. St. Julien S. 439 macht Silvesterz um Zeitgenossen der Invasion Attilas im J. 443 (sic), dagegen Phila-grius zum Bischöfe von Chälon und setzt das epaonensische Concil, anwelchem er Theil genommen habe, in’s J. 487; er verwechselt also — dieübrigen Irrthümer zu übergehen — den Philagrius ep. civ. Cabellicac( s - Cap. 3 Cavaillon) mit Silvester ep. eccl. Cabillonensis und begeht dadurchdie von ihm selbst anderswo mit liecht gerügte Verwechslung von Cavaillon

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