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allerdings gehörten 1 . TTeinigens nahm mit den Bischöfen vonGhartrcs, Troycs, Orleans und Paris auch der von Auxerreschon am 1. Concile zu Orleans Theil, das unter Chlodwig imJ- 511 gehalten wurde 2 .
Auxerre speciell betreffend, hat man die Stelle in derVita S. Eptadii 3 , wo Chlodwig hei einem Friedensschlüssemit Gundobad diesen flehentlich ersucht, er möchte ihm dieWahl des Heiligen zum Bischöfe „seiner Stadt Auxerre“ er-möglichen, in dem Sinne missverstanden, als ob von einerdurch Gundobad in seiner Stadt Auxerre zu treffenden Wahldie Rede seih Und doch sagt die Vita gleich darauf deutlich:Gundobad habe diese Bitte oder Wahl zwar widerwillig auf-g'enommcn, wie wenn ihm mit der Abtretung des Heiligenein zu grosses Opfer zugemuthet werde, jedoch um des Frie-
1) Zur Zeit Gregors von Tours begriff man unter flurgundien allesLand von Sens bis an die Durance, mit Einschluss yon Arles und Marseille,uenilich alles Gebiet Guntrams (Jacobs S. 99.). Spätere bezeichnen Bur-KUndien ganz verkehrt als einen Theil der Gallia Scnonensis; so GervasiusLilb. bei Leibniz SS. Hur. I. 912: Senoncs Galli pro parte Burgundionesdicuntur, und noch die Schrift De orbe et eius diuisionc ac uniuersis regi-°nibus tocius niundi, Bern. HS. 260 Saec. XIV, fol. 115 r. c. 31: Bur-Sündia pars est gallie Scnonensis que usque ad alpes poeninos se extendit(sie). Besser I.es Eleurs des Histoircs, Born. HS. 32: Bourgoigne est vneProuince de franco qui sestond depuis la eite de sens iusques aux mon-faignes de lombardie.
2) Harduin AC. II. 1012 ff.; vgl. Yalesius 11fr. VI. 312 und HG-69 f., Koth S. 55 N. 54 und Belloguet CItl!. S. 115. 116. Binding,
der die Vita S. Eptadii dafür missbraucht, um die fränkische Botmässig-Leit von Auxerre zwischen 501 und 506 zu behaupten (s. unten), ist I. 137betreffs des 1. Coneils zu Orleans im Zweifel über die Zugehörigkeit desBischofs von Auxerre zu Franken; I. 213 vermuthet er, Auxerre sei 511Bankisch infolge gütlicher Vereinbarung Chlodwigs mit Gundobad, nemlichdurch Tausch gegen Viviers (s. I. 214). Dass Auxerre bereits um 497 denLurgundionen nicht gehört habe, beweist der von Pardessus I, 2. 31 citierteVerfasser der um 1833 gegen Mille geschriebenen critischen Briefe zurBeleuchtung der Geschichte Burgundiens S. 100 ff.
3) Bei Labbeus II Append., in AA. SS. Boll. Aug. IV. 779 und beiBouquet III. 380.
4) So missdeuten Huschberg S. 651 und Binding I. 189 die Worte:üt hunc . . civitatis suae Autissiodorensis praestaret antistitem ordinandumcct -; s. dagegen Kaufmann in FDG. X. 391 f.
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