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Zweiter Band.
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Verstanden, als wenn damals Theile Burgundicns bleibendfränkisch geworden seien l . Obsclion nemlich Marius dieUnterjochung Burgündiens durch die Frankenkönige erst in’sU 534 setze, glaubt er, die Franken haben Ichon nach derSchlacht von Yeseronce einen Theil Burgundiens, namentlichVienne, Autun und Augst, behalten, weil diese Städte Bur-gundiens am fränkischen Concile, das unter Childeberfc imU 532 zu Orleans gehalten wurde, durch ihre Bischöle ver-treten seien; diese partielle Besitznahme Burgundiens durchUe Franken sei um so wahrscheinlicher, weil damals der° 8 tgothische Theoderich seinerseits den an die Südprovencegrenzenden Theil Burgundiens habe besetzen lassen; sicherse i nemlich, dass dortige Bischöfe, die im J. 517 mit denübrigen Bischöfen Burgundiens am epaonensischen ConcileUnterschrieben hätten, am ostgothischen Concile unterzeichnetseien, das unter Theoderich im J. 524 zu Arles gehalten' vv urde; hieraus erhelle, dass die betreffenden Städte vonTheoderich nach Sigismunds Tode gelegentlich besetzt wordenS( 'ien, und Godomar nach der Schlacht von Yeseronce keines-wegs das ganze Reich wieder an sich gebracht habe. Wasnun die fränkische Losreissung von Theilen Burgundiensbetrifft, die schon im J. 524 soll eingetreten sein, widersprichtsich Yalesius anderswo 2 selbst und urtheilt (abgesehen vonseinem Irrthume im Betreff Augsts, welches nie zu Burgundiengehört hat 3 ) gewiss richtiger: die Städte Yienne, Autun und-^ugst seien erst von Childebert und Chlotar mit dem ganzenübrigen Burgundien besetzt worden, welche Occupation Mariusiu’s J. 534, er selbst in’s J. 532 setzt (S: 71 ff.) 4 . Die ost-gothische Losreissung von Theilen der Yordprovcnce werdenWir selbst seines Orts genau nachweisen 5 ; sie geschah jedochWahrscheinlich schon unter Sigismund, bei Gelegenheit der

1) Efr. VII. 349 f.

2) Efr. VII. 379.

3) Hierüber Cap. 9.

4) In diesem Sinne berichtigt Valesius Efr. VII. 349 f. Add. siehSe lbst, indem er nicht zugeben will, dass infolge der Schlacht von Vdse-t0 Hce Burgundien ganz oder auch nur theilweise fränkisch geworden sei,

5) Siebe 3. Cap. gegen das Ende.