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mnnd, mit Uebergehung Godomars, zum Könige erhoben 1 .Man vermuthet, Godomar sei übei’gangen worden, weil Gun-dobad des unheilvollen Haders mit seinem Bruder Godegisel
1) Das Todesjahr Gundobads bei Marius: Petro (516). Hoc consulerex Gundobagaudus obiit —. Sigebert. Gembl. datiert falsch mit 409. Vonälteren Historikern folgen ihm u. A. Vignier S. 19 a. 509 und MabillonAA. SS. 0. B. I. 105 N. b. Ersterer verwundert sich billig über Gun-dobads lange Regierung, da er ihn zu einem Sohne Gundicars und schonim J. 456 zum Könige macht (I. 361 f. A.); er meint daher naiv, er müsseseinem Vater früh in der Herrschaft gefolgt sein. Andere setzen Gun-dobads Tod sogar in’s J. 508-zurück; s. Türk II. 16. Gautier zu SponI. 25 N. i. datiert das Todesjahr falsch mit 515, was Savigny II. 3 N, 6irreführt. Dem Marius folgen einige unter den älteren Historikern unddie meisten neueren, z. B. Ruinart Ann. Eranc. a. 516 und zu Greg. Tur.HFr. III, 5 S. 107, Henschen S. 84 b. 88 N. m, Bochat II. 196, JvMüllerI. 118 (vgl. I. 103), Türk II. 15 f., Gaupp S. 292, Duvernoy zu Gollutcol. 1773, Daguet S. 35 und Binding I. 224, der aus der Ueberschrift vonTit. 109 der LB. (S. 41 N. 1) auf Hinscheid vor dem 8. März 516schliesst. (JvMüller a. O. gibt übrigens mit seinen Nachschreibem Vögelin-Escher I. 14 und Gaullieur S. 56 Gundobad eine 50jährige Regierungsdauer;8. dagegen I. 529 N.). Pagi a. 509, XIX, Eckhart I. 52 und Neuere, wieBordier in MDG. I. 262 , schliessen aus LB. Tit. 52 De mulieribus de-sponsatis cet., wo am Schlüsse das Datum IV. Kal. Apr. Agapito consule,Gundobad habe noch bis zum J. 517 gelebt, er müsse aber vor demSeptember gl. J., da Sigismund als König das Concil zu Epao hielt, ge-storben sein. Jenes Gesetz ist jedoch von Sigismund, nicht von Gundobaderlassen (S. 41 f.). Marius und Gregor von Tours, welchen Sigebert vonGemblours, wiewohl mit a. 409 falsch datierend, folgt, sagen bestimmt,Sigismund sei erst nach dem Ableben seines Vaters König geworden.Ersterer a. 516 fährt nach der hievor angeführten Stelle fort: et levatusest filius eius Sigismundus rex; letzterer sagt HPr. III, 5: Igitur mortuoGundobado regnum eius Sigismundus filius eius obtinuit. Vergl. ValesiusRfr. VII. 329 und Lecointe a. 516, III. Aus der Ueberschrift einesBriefes von Avitus an den Papst Symmachus (f 514): Epist. 27. AbAvito episcopo dictata nomine Sigismundi regis ad Symmachum papam,aus Vita S ; Caesarii II, 7, wo Gundobadus et Sigismundus Burgundionumreges an Cäsarius drei mit Lebensmitteln beladene Lastschiffe zur Ver-pflegung Kriegsgefangener nach Arles abgehen lassen (um 510), undauSder Angabe des Marius a. 515, Agaunum sei a rege Sigismundo gegründetworden, sowie aus Fredegar HFr. epit. c. 34: Gundobadi filius Sigis-mundus apud Genavensem (Varr. Agaunensem, Ardegavensem falsch) urbemvilla Quadruvio iussu patris sublimatur in regnum, folgerte man zwar,Sigismund habe schon bei Lebzeiten seines Vaters Titel und Würdedes Königs erlangt; vgl. Sirmond zu Avitus Epist. 27 Not. S. 26 f>;